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Kurz zu Corona-Lockdown: "Haben alles richtig gemacht"

Sebastian Kurz sieht sich von der Wissenschaft in seinen Entscheidungen bestärkt.
Sebastian Kurz sieht sich von der Wissenschaft in seinen Entscheidungen bestärkt. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Nachdem führende Wissenschaftler einen harten Lockdown in Deutschland fordern, sieht sich auch Bundeskanzler Kurz zum Lockdown in Österreich bestätigt.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) fühlt sich bezüglich des harten Corona-Lockdowns in Österreich von der Deutschen Akademie der Wissenschaften Leopoldina bestätigt. Diese hatte jüngst in einer Stellungnahme einen harten Lockdown in Deutschland einschließlich Schulschließungen gefordert. "Uns bestätigt dieses Papier", sagte Kurz am Mittwoch vor dem Hauptausschuss des Nationalrates.

Die Bundesregierung sei für die in den vergangenen Wochen durchgeführten Lockdown-Maßnahmen, besonders die Schulschließungen, aus den Oppositionsbänken "viel gescholten" worden, erinnerte Kurz. Doch: "Was wir gemacht haben, war aus Sicht dieser Wissenschaftlergruppe richtig", unterstrich er. In einer Aussendung bezeichnete Kurz das Papier der deutschen Experten zudem als "für Österreich hilfreich".

Drosten für strengen Lockdown in Deutschland

Die Experten der Leopoldina, darunter der prominente Virologe Christian Drosten, hatten in einem Positionspapier vom Dienstag strenge Lockdownmaßnahmen von 14. Dezember bis 10. Jänner, insbesondere umfangreiche Geschäftsschließungen und eine Verlängerung der Schulferien, verlangt. Am Mittwoch machte sich die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ebenfalls für einen harten Lockdown in Deutschland stark und lobte die Forderungen der Leopoldina. Die öffentliche Gesundheit liegt in Deutschland in der Kompetenz der Bundesländer.

(APA/red)

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