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Kurz: Schreddern von Festplatten war Schlamperei

Sebastian Kurz sieht in der Schredder-Causa nichts ungewöhnliches.
Sebastian Kurz sieht in der Schredder-Causa nichts ungewöhnliches. ©APA/BARBARA GINDL
Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz äußerte sich erneut zur Schreddercausa und spricht erneut von normalen Vorgängen. Dass sein Mitarbeiter einen falschen Namen angegeben hatte und die Rechnung unbezahlt ließ, ist für Kurz eine Schlamperei.

Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz hat das Verhalten seines Mitarbeiter rund um das Schreddern von fünf Festplatten als "Schlamperei" bezeichnet. Er verstehe die Kritik und wolle nichts schönreden, so Kurz Donnerstagabend im "Talk im Hangar 7" von Servus TV. Grundsätzlich habe es sich aber um einen normalen Vorgang im Zuge eines Regierungswechsels gehandelt.

"Ganz normales Prozedere"

Die "Art und Weise der Darstellung" könne er nicht nachvollziehen. Er selbst habe erst bei seiner Tour durch den Silicon Valley davon erfahren, so Kurz: "Ich wusste es nicht." Er verstehe vollkommen, dass man sich denkt, "was ist da los". Der Vorwurf, dass die Causa etwas mit dem Ibiza-Video zu tun haben könnte, sei "absurd". Vielmehr habe es sich um ein normales Prozedere im Zuge eines Regierungswechsels gehandelt. "Auch die Übergabe von Kern (Christian, ehemaliger SPÖ-Kanzler, Anm.) verlief so."

Das Schreddern passierte einige Tage vor dem Misstrauensvotum, resümierte Kurz. Damals sei man davon ausgegangen, dass es sehr wahrscheinlich sei, "dass wir aus dem Bundeskanzleramt ausziehen müssen". Dies hätte dann sofort passieren müssen, denn die Mitarbeiter hätten unmittelbar nach dem erfolgten Misstrauensvotum ihre Zuständigkeit verloren. Daher habe sein Team die entsprechenden Vorbereitungen getroffen. Es habe sich jedenfalls um nichts Relevantes gehandelt, dass man aufheben hätte müssen. Der Mitarbeiter habe versucht, das "bestmöglich zu koordinieren", argumentierte der ÖVP-Chef.

Mitarbeiter habe "in guter Absicht gehandelt"

Dabei habe er "in guter Absicht gehandelt". Damals sei noch nicht fix gewesen, dass die Regierung abgewählt werde. "Der Mitarbeiter wollte nicht, dass in der Zeitung steht, dass wir damit rechnen, abgewählt zu werden." Zudem seien etliche in seinem Team nach dem letzten Wahlkampf "gebrannte Kinder". Damals seien Konzepte und inhaltliche Ideen der ÖVP an die Medien gelangt. "Diesmal ist mein Team übervorsichtig geworden", erklärte Kurz.

Seines Wissens nach habe es sich um fünf Speicherplatten von Druckern der Kabinettsmitarbeiter gehandelt. Von weiteren auf diesem Weg entsorgten wisse er nichts.

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(APA/red)

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