Kunsthalle: Fristlose Entlassung von Thomas Mießgang aufgehoben

Kunsthalle Wien: Neue Entwicklungen für Mießgang.
Kunsthalle Wien: Neue Entwicklungen für Mießgang. ©APA
Die fristlose Entlassung des ehemaligen Chefkurators der Kunsthalle Wien, Thomas Mießgang, ist aufgehoben worden.
Nicolaus Schafhausen neuer Chef der Kunsthalle

Die Kunsthalle habe im Zuge des arbeitsrechtlichen Prozesses einen Vergleich angeboten und eine einvernehmliche Trennung vorgeschlagen, so  Mießgang. Er habe den Vergleich akzeptiert. Über die vereinbarte Entschädigungssumme wurde Stillschweigen vereinbart. Das Ergebnis ist noch nicht rechtskräftig. 

Mießgang war unter der Direktion von Gerald Matt vor rund einem Jahr mit der Begründung gekündigt worden, er habe interne Daten widerrechtlich weitergegeben und Urheberrechtsverletzungen in Form illegaler Downloads begangen. Gemeinsam mit anderen Mitarbeitern hatte er zuvor auf autoritären Führungsstil und demokratische Defizite innerhalb des Betriebes hingewiesen und war seitdem in der Stabsstelle Kommunikation tätig gewesen, bevor Ende Mai 2011 die Entlassung erfolgte.

Mießgang: “Fristlose hatte arbeitsrechtlich keinen Bestand”

Der ehemalige Trägerverein der Kunsthalle Wien habe dem zwischen den Anwälten ausgehandelten Vergleich zugestimmt, bestätigte der ehemalige Vereinspräsident Thomas Häusle. Die nunmehrige Kunsthallen-GmbH wollte die Einigung dagegen nicht kommentieren. Für Mießgang ist der Vergleich ein Zeichen dafür, “dass die fristlose Entlassung arbeitsrechtlich keinen Bestand hatte”.

(APA)

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