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Kulturelle Highlights zu Silvester in Wien: Von "Fledermaus" bis Maria Bill

Silvester in Wien bietet zahlreiche Highlights, auch Kulturelle
Silvester in Wien bietet zahlreiche Highlights, auch Kulturelle ©APA (Sujet)
Wer Lust hat, den Jahreswechsel nach den stillen Weihnachtsfeiertagen in Gesellschaft zu verbringen, hat in der Bundeshauptstadt auch heuer wieder zahlreiche Gelegenheiten, den letzten Abend des Jahres kulturell ausklingen zu lassen.
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Auch wenn viele Veranstaltungen schon ausgebucht sind, hat der kulturaffine Silvesterfreund noch Möglichkeiten zum Ticketkauf.

Klassisches im Konzerthaus zu Silvester

Ein Fixstern am Silvesterfirmament ist wie stets das Wiener Konzerthaus. Klassisch geht es am 31. Dezember im Großen Saal mit Beethovens Symphonie Nr. 9 zu, die von den Wiener Symphonikern seit 1975 zu Silvester am Haus interpretiert wird, diesmal ab 19 Uhr unter dem Niederländer Ton Koopman. Um 22.30 Uhr folgt Klaus Eckel mit seinem Programm “Weltwundern”, in dem er sich laut Ankündigung “ganz dem Staunen und Wundern” widmet. Und schließlich unterhalten über den Tag verteilt traditionellerweise Kabarettisten wie Andreas Vitasek mit “Sekundenschlaf”, Viktor Gernot mit “Im Glashaus” oder Gernot Kulis (“Kulisionen”) die Besucher – Restkarten für alle Programmpunkte sind noch erhältlich (www.konzerthaus.at).

Zwei Inszenierungen der “Fledermaus”

“Die Fledermaus” im Doppelpack bieten auch heuer wieder Volks- und Staatsoper. Für die Otto-Schenk-Inszenierung unter der musikalischen Leitung von Patrick Lange am Ring gibt es keine Tickets mehr, für die szenische Neueinstudierung von Heinz Zednik unter dem Dirigat von Gerrit Prießnitz am Gürtel stehen hingegen noch einzelne Restkarten zum Verkauf (www.staatsoper.at und www.volksoper.at). Im Musikverein geben die Philharmoniker unter Zubin Metha schon einen Ausblick auf das tags darauf folgende Neujahrskonzert, das Wiener Ring-Ensemble lässt schon ab 15 Uhr im Brahms-Saal Walzerweisen erklingen. Beide Veranstaltungen sind jedoch bereits ausverkauft (www.musikverein.at).

Stummfilm mit Musik-Begleitung

Der Stummfilm “Richard Wagner – eine Filmbiografie” aus dem Jahr 1913 wird im Theater an der Wien mit Werken von Haydn, Mozart, Beethoven oder Rossini begleitet, und zwar wieder durch das RSO, diesmal unter Constantin Trinks. Eingeläutet wird der Abend zuvor von Angela Denoke, die zum 150. Geburtstag von Richard Strauss die berühmten “Vier letzten Lieder” anstimmt. In der Spielstätte Kammeroper hingegen beschließen Tommaso Huber, Sebastian Gürtler und Georg Breinschmied bereits zum dritten Mal humorig-musikalisch das Jahr: Diesmal steht “Na, wie Hamas” auf dem Programm. Höhepunkt: “Nummern aus der entstaubten Operette von W. A. Mossad”. Für beide Konzerte sind noch Karten vorhanden (www.theater-wien.at). Musicalfans haben die Qual der Wahl zwischen “Mamma Mia!” im Raimund Theater und “Mary Poppins” im Ronacher, für beide kann man noch Restkarten ergattern (www.musicalvienna.at).

Shakespeare im Burgtheater

Im Sprechtheaterbereich verzichtet das Burgtheater heuer erneut auf die langjährige Tradition der Silvesterpremiere und setzt stattdessen Matthias Hartmanns Inszenierung von Shakespeares “Was ihr wollt” mit Nicholas Ofczarek, Michael Maertens und Joachim Meyerhoff an. Im Akademietheater gastieren Stermann & Grissemann zweimal hintereinander mit ihrer Loriot-Lesung “Die Ente bleibt draußen”, am Nachmittag werden die jüngeren Besucher von der “Schneekönigin” verzaubert. Während es hierfür nur mehr einzelne Karten gibt, ist das Kontingent für die abendlichen Programmpunkte noch nicht ausgeschöpft (www.burgtheater.at). Karten gibt es auch noch für das jüngst uraufgeführte Werk “Johnny Breitwieser. Eine Verbrecher-Ballade aus Wien” von Thomas Arzt und Jherek Bischoff im Schauspielhaus Wien (www.schauspielhaus.at).

Maria Bill im Volkstheater

Im Volkstheater steht heuer wieder Maria Bill auf der Silvesterbühne, und zwar zum letzten Mal mit ihrer erfolgreicher musikalischen Melange “Bill Piaf Brel”, Restkarten stehen noch zum Verkauf (www.volkstheater.at). Heiter bis turbulent geht es im Theater in der Josefstadt zu: Während man im Haupthaus eine Doppelvorstellung von Nestroys “Der Zerrissene” gibt (wenige Restkarten vorhanden), jagen in den Kammerspielen ebenfalls zweimal hintereinander die verrückten Damen rund um Marika Lichter in Wittenbrinks “Schön schön schön” über die Bühne (Einzelkarten an der Theaterkassa) (www.josefstadt.org). Wer es hingegen lieber “glamourös-radikal” mag, ist im Brut Wien besser aufgehoben, wo die Silvestergala heuer unter dem Motto “Queer the Year!” Performances des “Club Grotesque Fatal” und des Londonder Kollektivs “Duckie” versammelt. Im Anschluss übernehmen “FMqueer” und “quote” das musikalische Ruder (www.brut-wien.at).

“Lauter lachende Lyrik” zu Silvester

Andere Töne werden im Theater Akzent angeschlagen, wo Heinz Marecek den langen Abend bereits am Nachmittag mit “Lauter lachende Lyrik” einläutet, bevor im Hauptabendprogramm Nicole Beutler und die Wiener Theatermusiker für Unterhaltung sorgen und schließlich die Bühne für Gerold Rudle und sein “Best of Solo” freigeben. Für alle drei Programmpunkte gibt es noch Karten (www.akzent.at). Kabarettistisch geht es auch im Rabenhof-Theater zu, wo die Science Busters gleich drei mal hintereinander zum silvesterlichen Erklären wissenschaftlicher Phänomene laden, wobei nur mehr für die erste Show um 15 Uhr Karten zu haben sind (www.rabenhoftheater.com). Im Stadtsaal teilt Lukas Resetarits zweimal seinen “Un Ruhe Stand” mit seinen Fans – beide Termine sind bereits ausverkauft (www.stadtsaal.com).

Revue im Silvester

“Durchwursteln oder Durchwurschteln” heißt die Revue von Michael Niavarani und Albert Schmidleitner im Simpl, die zu Silvester ebenfalls doppelt auf dem Programm steht. Im Vindobona laden Laura Antonella Rauch, Claudia Rohnefeld, Bettina Soriat, Gerhard Huber, Karl Maria Kinsky und Geza Terner zu einer “imperial-proletarischen Dinnershow” und kredenzen zum Silvestermenü einen Einführungskurs in “Wien für Anfänger” (www.simpl.at). Auch im Gloria Theater werden die Lachmuskeln herausgefordert: Während im großen Saal zwei Mal mit der Komödie “Männlich Jungfrau sucht” turbulenter Slapstick vor ausverkauftem Haus geboten wird, gastiert Chris Lohner im Kabinett mit ihrem Programm “Lohner führt sich auf”. Im Varieté steht unterdessen “Lodynski’s Lachkabinett” an. Für diese beiden Veranstaltungen können noch Karten gekauft werden (www.gloriatheater.at). Das Karl Ratzer Sextet übernimmt zu Silvester die Beschallung der Jazz Fans im Porgy & Bess – es gibt noch Stehplatzkarten.

“Electronic New Year” in der Stadthalle

Wer lieber Party macht und das Tanzbein schwingt, ist in der Wiener Stadthalle bestens aufgehoben: Dort feiert man das “Electronic New Year”, gebucht wurden Cosmic Space Disco, Spirit Base oder die Soundlab Pirates, Tickets sind noch erhältlich (www.stadthalle.com). Im Votiv Kino stehen mit Woody Allens “Magic in the Moonlight”, dem französischen Überraschungserfolg “Monsieur Claude und seine Töchter” und “5 Zimmer Küche Sarg” drei Silvesterstreifen auf dem Programm. Ein spezielles Highlight gibt es im Gartenbaukino: Dort reden Peter Hörmanseder und Robert Stache alias maschek über das soeben abgelaufene Jahr drüber. Einige Hauptfragen: “Wer fürchtet sich vor Conchita Wurst?”, “Wann vergeht Werner Faymann das Grinsen?”, und ganz wichtig: “Wie wird 2015?”

Mehr zu Silvester in Wien finden Sie hier.

(apa/red)

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