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Kritik an der Gastro: Höhere Preise trotz Mehrwertsteuer-Senkung

Trotz der Steuersenkung wurden die Preise erhöht.
Trotz der Steuersenkung wurden die Preise erhöht. ©APA/BARBARA GINDL
Mit der Mehrwertsteuer-Senkung für die heimische Gastronomie sollte dieser geholfen werden. Nun kommt jedoch Kritik. Trotz der finanziellen Unterstützung seien die Preise für die Kunden höher geworden.

Die Mehrwertsteuer-Senkung für die heimische Gastronomie hat eine neue Facette bekommen. Mit der Senkung auf 15 Prozent für Getränke und fünf Prozent für Speisen verzichtet die Regierung auf rund 700 Millionen Euro Einnahmen. Das Geld wird als Unterstützung für die angeschlagenen Wirte zur Verfügung gestellt. Es sollte sich dabei um direkte Hilfe handeln, weil die Verkaufspreise ja für die Konsumenten gleich hoch bleiben sollten. "Dass sich dann aber die Wirte noch ein zusätzliches Körberlgeld gemacht haben, indem sie ihre Preise saftig erhöht haben, war jedenfalls nicht im Sinne der Erfinder", sagt Thomas Rasch, der Wiener FCG-Vorsitzender und Kandidat zur kommenden Wiener Gemeinderatswahl.

Kunden würden für Treue bestraft werden

Langsam erholt sich die Wirtschaft von den Folgen der Pandemie. Dass die Inflation im Juli auf 1,7 Prozent geklettert ist, sei jedoch einer genaueren Betrachtung wert. Die extremen Preissteigerungen seien nämlich zur Hälfte auf Wohnkosten und auf Restaurantbesuche zurückzuführen. "Während sich etwa die höheren Hotelkosten mit 0,4 Prozent im Rahmen hielten, gehören Restaurants mit einem kräftigen Preisanstieg von 3,7 Prozent trotz der Hilfen durch die Mehrwertsteuersenkung im Juli zu den größten Preistreibern", kritisiert Rasch.

Die vielen Stammgäste, die unter Corona-Bedingungen ihrem Wirt die Treue gehalten hatten, sind dann gleichsam mit höheren Preisen dafür bestraft werden. Laut Rasch sei dies wahrlich kein Glanzlicht in der sonst gepriesenen Gastfreundschaft der Gastro-Branche.

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(APA/Red)

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