Kreisky Büste enthüllt

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Zum Gedenken an Bruno Kreisky, den am längsten amtierenden Bundeskanzler der Zweiten Republik, ist heute in Wien-Margareten eine Büste des Altkanzlers enthüllt worden.

Die Bronze-Plastik stammt von der Bildhauerin Christine Pillhofer, die sie nach drei Fotos des 1990 verstorbenen SP-Politikers angefertigt hat.

Ihr sei es wichtig gewesen, nicht nur einen „billigen Abklatsch des Kopfes“ anzufertigen, sondern wirklich eine Kopfskulptur zu schaffen, sagte sie gegenüber der APA. Bei der Büste handle es sich um eine „expressive Darstellung“ Kreiskys, betonte sie.

SP-Gemeinderat Michael Ludwig, der anstelle der erkrankten Gesundheitsstadträtin Renate Brauner (beide S) die Festrede hielt, erinnerte vor allem an Kreiskys Engagement für Vollbeschäftigung. Er verwies außerdem auf Einsatz des SP-Bundeskanzlers, Österreich international bekannter zu machen, und erinnerte in diesem Zusammenhang an den Bau des Konferenzzentrums in der Wiener UNO-City.

Unter den Festgästen bei der Enthüllung befand sich Erwin Lanc (S), ehemaliger Verkehrs- und Innenminister und langjähriger Weggefährte Kreiskys. Auch der chinesische Botschafter in Österreich, Lu Yonghua, wohnten dem Festakt bei.

Zu besichtigen ist die Skulptur im „Bruno-Kreisky-Park“ (vormals St. Johann-Park) beim Margaretengürtel in der Nähe des Hauses Schönbrunner Straße 122, in dem Kreisky am 22. Jänner 1911 geboren wurde. Von 1970 bis 1983 stand der „Sonnenkönig“, „Medienzampano“ und „Journalistenkanzler“ an der Spitze der österreichischen Bundesregierung und sorgte für eine Serie absoluter Mehrheiten für die SPÖ. Kreisky verstarb am 29. Juli 1990 in Wien.

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