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Krankenhaus-Dieb geschnappt!

&copy BPD Wien
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Jener „Krankenhaus-Dieb“, der seit Anfang September im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital sein Unwesen getrieben hat, ist am Freitag in einer Wohnung im Bezirk Favoriten verhaftet worden.

Der 42-jährige Verdächtige soll laut Polizei insgesamt 45.000 Euro auf seinen Streifzügen in dem Krankenhaus erbeutet haben. Ein schwer krankes Ehepaar, dem er die Bankomat-Karte gestohlen hatte, erleichterte er um 36.000 Euro, sagte Oberstleutnant Norbert Janitsch vom Kriminalkommissariat Süd zur APA.

Am Donnerstag klickten für den „besonders schäbigen“ Kriminellen, wie der Ermittler den Wiener bezeichnete, die Handschellen in einer Art „U-Boot-Wohnung“. Diese hatte er sich neben seiner Bleibe, in der er gemeldet war, eingerichtet. Dort dürfte der Dieb sich auch vor der Polizei verschanzt haben, die seine „offizielle“ Wohnung bereits mehrere Male überprüft hatte. Den entscheidenden Tipp bekam die Exekutive von einem Zeitungsleser, der den 42-Jährigen auf einem Fahndungsfoto aus einer Bankfiliale wieder erkannt hatte.

Der Verdächtige habe mit besonderer „emotionaler Kälte“ agiert, indem er sich auf das Bestehlen „alter, hilfloser Menschen in Krankenhäusern spezialisiert“ hat, sagte der Ermittler. Während die Patienten nicht in ihren Zimmern waren, brach der Mann Behältnisse und Kästen auf. Auch die Nachttischladen soll er durchstöbert haben. Bei seinen Beutezügen ergatterte der 42-Jährige Geldbörsen, Bargeld und drei Bankomatkarten, mit denen er in Favoriten Geld behob. Elf Diebstähle hat er laut Polizei gestanden.

Mit der Karte eines krebskranken Ehepaares, das stationär in dem Spital behandelt wurde, behob der Mann knapp zwei Wochen lang täglich 3.000 Euro, sagte Janitsch. Um insgesamt 36.000 Euro erleichterte er das schwer kranke Paar. Die Codes konnte der Dieb knacken, weil die Geschädigten Zettel mit der Nummernkombination in der Geldbörse aufbewahrten hatten oder die Karte damit beschriftet hatten.

Von seiner „Beschäftigung“ habe der Kriminelle gut gelebt. In der Wohnung des Wieners stellte die Polizei unter anderem einen Plasmabildschirm sicher. Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Spitals-Räuber auch in anderen Einrichtungen aktiv war. Auf Grund ähnlicher Diebstähle sei er bereits in Haft gewesen, sagte der Oberstleutnant. Die Polizei ging davon aus, dass der Mann ein Einzeltäter ist.

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