Kovats-Prozess auf 25. Februar 2008 vertagt - Gutachten wird ergänzt

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Der Gerichtssachverständige soll Eigenzahlungen von Kovats in das Gutachten einarbeiten. Denn laut Kovats’ Anwalt Rainer Rienmüller hatte Kovats bereits alle offenen Beträge aus dieser Zeit aus eigener Tasche bezahlt. 

Der Prozess gegen den Industriellen Mirko Kovats und zwei Mitbeschuldigte wegen des Verdachts auf betrügerische Krida am Straflandesgericht Wien wurde heute, Dienstag, auf 25. Februar 2008 vertagt. Bis dahin soll dem Ergänzungsgutachten des Gerichtssachverständigen Matthias Kopetzky ein weiterer Punkt hinzugefügt werden: Die Auswirkungen der Direktzahlungen von Kovats an die Geschädigten für die Jahre 1996 und 1997.

Denn laut Kovats’ Anwalt Rainer Rienmüller hatte Kovats bereits alle offenen Beträge aus dieser Zeit aus eigener Tasche bezahlt. „Es gibt keinen Schaden und keinen Rückstand“, so Rienmüller zur APA. Dies sei aber im derzeitig vorliegenden Gutachten nicht berücksichtigt worden.

Das Verfahren dreht sich um die Diskothek „A2 Südpol“ in der SCS, die Mitte 1999 Konkurs anmelden musste. Staatsanwältin Gabriele Mucha wirft Kovats und seinen Mitangeklagten Wolfgang Gröger und Franz Mock vor, eine betrügerische Krida verursacht zu haben. Für alle gilt die Unschuldsvermutung.

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