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Kosovo: Jeremic will bosnische Unterstützung

Der serbische Außenminister Vuk Jeremic erwartet, dass Bosnien-Herzegowina sein Land bei der Haltung zum Kosovo bei den Diskussionen in den Gremien der Vereinten Nationen unterstützt.

“Wir erwarten, dass Bosnien seine bisherige Position beibehält”, sagte Jeremic nach einem Gespräch mit seinem bosnischem Amtskollegen Sven Alkalaj am Freitag in Sarajevo, wie die kroatische Nachrichtenagentur Hina berichtete.

Bisher hat Bosnien-Herzegowina sich nicht zur Unabhängigkeit des Kosovo geäußert. Besonders die bosnisch-serbische Gebietseinheit, die Republika Srpska, unterbindet das laut Hina. Laut Alkalaj ist keine baldige Änderung der Situation abzusehen.

Jeremic unterstrich bei dem Treffen die Unterstützung Belgrads für die Souveränität und territoriale Integrität Bosnien-Herzegowinas. Belgrad wiederum fordere die gleiche Haltung Bosniens zur Integrität Serbiens betreffend der Kosovo-Frage. Jeremic betonte, dass Bosnien und Serbien, dass gleiche Ziel, nämlich eine Aufnahme in die euro-atlantische Institutionen, hätten und dass man sich dabei unterstütze.

Der kroatische Vertreter im bosnischen Staatspräsidium, Zeljko Komsic, lehnte ein Treffen mit Jeremic ab. Laut lokalen Medienberichten wollte Komsic Jeremic nicht treffen, weil die serbischen Behörden sich gegen die Entlassung des bosnischen Polizeifunktionärs Ilija Jurisic aus Tuzla ausgesprochen hätten, der in Belgrad wegen Kriegsverbrechen vor Gericht steht. Jeremic betonte, er habe mit der Haltung Komsics kein Problem.

Jeremic soll am Freitagnachmittag außerdem den Präsidenten der Republika Srpska, Rajko Kuzmanovic, sowie den bosnisch-serbischen Premier Milorad Dodik in Banja Luka (Banjaluka) treffen.

Der Kosovo hatte im Februar einseitig seine Unabhängigkeit von Serbien ausgerufen. Belgrad hat sie nicht anerkannt, ebenso wie die große Mehrheit der UNO-Mitglieder. Der junge Staat wird dagegen von 22 der 27 EU-Staaten anerkannt, auch von Österreich.

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