Kontaktlose Weihwasser-Spende im Wiener Stephansdom

Die Bronzefigur stammt vom Künstler Bernd Fasching und stellt Johannes den Täufer dar.
Die Bronzefigur stammt vom Künstler Bernd Fasching und stellt Johannes den Täufer dar. ©APA/DOMPFARRE/HERRLICH
Seit Ausbruch der Corona-Pandemie mussten die Weihwasserbecken in den Kirchen leer bleiben. Im Wiener Stephansdom gibt es nun eine Lösung: Einen kontaktlosen Spender in Form einer Bronzefigur des heiligen Johannes des Täufers.

Die Bronzeskulptur stammt vom Künstler Bernd Fasching. Am Donnerstagabend wird sie offiziell präsentiert.

Schon vor Corona Wunsch nach kontaktlosem Weihwasserspender

Laut Aussendung der Dompfarre St. Stephan habe es bereits in Zeiten vor Corona immer wieder Überlegungen gegeben, wie ein kontaktloser Weihwasserspender im Stephansdom funktionieren kann. Die Pandemie habe die Sache dringender gemacht.

Die Bronzefigur ist in der Mitte des vorhandenen Weihwasserbeckens platziert. Im Inneren der Skulptur und des Sockels befindet sich ein Zehn-Liter-Tank für Weihwasser.

Sensor löst Weihwasser-Spende aus

Dieses wird mit einer aufwendigen technischen Leitung bis zur rechten Hand der Figur geleitet. Durch einen Sensor ausgelöst, fließen dann jeweils drei Tropfen auf die Hand des Gläubigen: "Kein Spritzen, kein großer Wasserverlust", wurde hervorgehoben.

(APA/Red)

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