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Konstanz: Schütze kam im Taxi

Der 34-jährige Iraker, der Sonntag früh einen Türsteher vor einer Disko in Konstanz tötete, kam mit dem Taxi zum Tatort.
Der 34-jährige Iraker, der Sonntag früh einen Türsteher vor einer Disko in Konstanz tötete, kam mit dem Taxi zum Tatort. ©dpa/Christoph Schmidt; Screenshot: Facebook
Nach den tödlichen Schüssen vor einer Konstanzer Diskothek in der Nacht zu Sonntag haben die ermittelnden Behörden neue Details zur Tat bekanntgegeben. Demnach ging den Schüssen ein Streit zwischen Täter Rozaba S. und seinem Schwager, dem Betreiber, voraus. Dieser hatte ihn aus dem Klub geworfen, weil er randaliert hatte.
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Wie ein Bekannter der Familie gegenüber der “Bild” erklärte habe sich der Streit der beiden Männer über einen längere Zeitraum hochgeschaukelt. Der Disko-Betreiber ist mit der Schwester des Täters verheiratet: „So weit ich weiß, hat sein Schwager ihm immer wieder unter die Nase gerieben, dass er es zu nichts bringt. Im Gegenzug warf Rozaba dem Mann seiner Schwester immer vor, kein guter Ehemann zu sein und fremd zu flirten.”

Taxifahrer mit vorgehaltener Waffe bedroht

Nachdem er aus dem Klub verwiesen wurde, sei der Täter mit dem Taxi nach Hause gefahren, wo er das Sturmgewehr holte und den Taxifahrer zur Rückfahrt zwang. Bereits auf dem Parkplatz fing der 34-Jährige dann an zu schießen. Nach den tödlichen Schüssen, durch die Türsteher Ramazan Ö. starb, wurde er durch die geschlossenen Türen daran gehindert, in das Lokal zu gelangen.

Beim anschließenden Schußwechsel mit der Polizei wurde der Angreifer tödlich verletzt. Beide Leichen werden obduziert. Woher der Schütze das Sturmgewehr hatte ist weiter unklar. Leitender Oberstaatsanwalt Dr. Johannes-Georg Roth gegenüber “Bild”: „Das Gewehr wird nun komplett untersucht und auseinander gebaut. Entweder wurde es der US-Armee entwendet oder von dem Schützen im Darknet erworben.“

(red)

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