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Konflikt an Wiener HTL: Kommissionsergebnis wird präsentiert

Die Entscheidung wird bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben.
Die Entscheidung wird bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben. ©pixabay.com (Sujet)
Die Ergebnisse der Kommission, die nach dem Konflikt zwischen einem Schüler und einem Lehrer an einer HTL in Wien-Ottakring tätig wurde, werden am Dienstag präsentiert.
Vorgeschichte soll geklärt werden
HTL-Lehrer suspendiert
Kommission soll Vorfall klären
Sechs Schüler ausgeschlossen

Seit Freitag liegt der Bericht jener Kommission vor, die die Umstände des handgreiflichen Konflikts zwischen einem Schüler und einem Lehrer an einer HTL in Wien-Ottakring untersuchen soll. Die Wiener Bildungsdirektion entscheidet nun auf Basis des Berichts über die Konsequenzen für alle Beteiligten. Morgen, Dienstag, wird das Ergebnis bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

Bildungsbehörde entscheidet über HTL Ottakring

Die u.a. mit Juristen, Schüler-, Lehrer- und Ministeriumsvertretern besetzte Kommission sollte umfassend prüfen, wie sich die Auseinandersetzung in der HTL-Klasse genau abgespielt hat und wieso die Situation derart eskalieren konnte. Der Bericht soll laut Bildungsdirektion nicht veröffentlicht werden.

Auslöser der Untersuchungen waren im Internet kursierende Videos. Diese zeigen, wie ein Schüler den Lehrer offenbar provoziert und von diesem dann bespuckt wird. Der Jugendliche revanchiert sich, indem er den Lehrer gegen die Tafel stößt, bevor andere Schüler einschreiten. Weitere Videos halten offenbar andere Vorfälle fest, in denen der Pädagoge bereits vor diesem Vorfall von Schülern schikaniert wurde.

Betroffener Lehrer wird nicht weiter beschäftigt

Die HTL hat bereits Mitte Mai den Ausschluss von sechs an den Vorgängen beteiligten Schülern beantragt, dieser muss aber gegebenenfalls noch von der Bildungsdirektion bestätigt werden.

Die Schule wird außerdem den Lehrer, der ein Quereinsteiger mit befristetem Vertrag ist und sich seit Bekanntwerden der Vorfälle im Krankenstand befindet, im kommenden Schuljahr auf jeden Fall nicht weiter beschäftigen.

(APA/Red)

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