Knapp 33.000 Anträge für Corona-Investitionsprämie

as Ministerium verweist darauf, dass 40 Prozent der beantragten Investments ökologische Kriterien erfüllen.
as Ministerium verweist darauf, dass 40 Prozent der beantragten Investments ökologische Kriterien erfüllen. ©APA/HANS PUNZ
Die Coronahilfe der Investitionsprämie fließt auch im Agrar- und Lebensmittelbereich. Wie in anderen Wirtschaftsbereichen wird die Förderung laut Landwirtschaftsministerin Köstinger auch hier "extrem gut angenommen".

Bis zuletzt (7.2.) wurden in 32.940 Anträgen Prämien in Höhe von 314,2 Mio. Euro beantragt, die Investitionen in der Höhe von 3,54 Mrd. Euro auslösen, teilte das Agrarministerium mit.

Corona-Investitionsprämie wird von Agrarbereich fleißig abgerufen

Das Ministerium verweist darauf, dass 40 Prozent der beantragten Investments ökologische Kriterien erfüllen. Damit wird die Förderungshöhe von 7 auf 14 Prozent verdoppelt.

"Von neuen landwirtschaftlichen Fahrzeugen, über PV-Anlagen auf Stalldächern, Biomasse-Anlagen, bis hin zur Modernisierung von Geräten ist alles dabei", sagt Ministerin Köstinger, die zur Nutzung der Prämie aufruft. "Auch die Einrichtung einer neuen Homepage für Direktvermarkter ist förderfähig." Die Investitionsprämie sorge für Investitionen in der Krise. Das stärke nicht nur die Betriebe selbst, sondern helfe schlussendlich der gesamten Wirtschaft durch die Krise zu kommen.

So erhält man die Prämie

Um an die Prämie für eine Investition zu gelangen, muss der Antrag bis 28. Februar und der Investitionsstart vor dem 1. Juni erfolgen. Der Durchführungszeitraum für Investments bis 20 Mio. Euro dauert bis 28. Februar 2023. Schon kleine Investitionen ab 5.000 Euro sind förderfähig. 7 Prozent als Förderung gibt es grundsätzlich für förderfähige Investitionen, 14 Prozent für besonders ökologisch Verträgliche wie etwa Photovoltaik- oder Biomasseanlagen. Auch für Invests in die Digitalisierung und Life Science gibt es 14 Prozent. Die Prämie gibt es über schon bestehende Förderungen hinaus. Interessierte Agrarier können sich auf www.landwirtschaft.at informieren.

Als Beispiele nennt das Landwirtschaftsministerium etwa folgende: Ein Landwirt investiert in eine Kreiselegge um 6.000 Euro netto. Für die Investition in dieses Anbaugerät erhält der Landwirt einen Zuschuss von 7 Prozent - also eine Prämie von 420 Euro. Oder: Eine Bäuerin investiert in die Erstellung einer neuen Homepage mit Onlineshop für ihren Betrieb 6.000 Euro netto. Für die Investition erhält sie einen Zuschuss von 14 Prozent (Digitalisierung) und somit 840 Euro.

7-Prozent-Prämien wurden bisher in der Höhe von 187,4 Mio. Euro beantragt, 14-Prozent-Prämien in der Höhe von 126,8 Mio. Euro. In der Landwirtschaft gibt es 28.169 Prämienanträge in der Höhe von 196,5 Mo. Euro (für 2,27 Mrd. Euro Investitionen), in der Forstwirtsschaft 1.384 Anträge für Prämien von 13,2 Mio. Euro (Invests: 152,2 Mio. Euro), in der Fischerei und Aquakultur 16 Anträge auf Prämien in der Höhe von 0,4 Mio. Euro (Invests: 4,6 Mio. Euro) und in der Lebensmittel- und Getränkeverarbeitung 3.3.71 Anträge für Förderungen von 104,2 Mio. Euro (Invests: 1,12 Mrd. Euro).

(APA/Red)

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