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KHM präsentiert Wettbewerbs-Sieger für Erweiterungsbau

Pläne für einen "leichten, schlanken, Pavillon-artigen Erweiterungsbau" für den Innenhof des Kunsthistorischen Museums (KHM) hat am Freitag dessen Direktor Wilfried Seipel präsentiert - fixe Finanzierung für das Projekts von Oskar Leo Kaufmann / Albert Rüf ZT GmbH gibt es jedoch nicht.

Zwar hätten private Sponsoren fünf Mio. Euro zugesagt, das Unterrichtsministerium habe jedoch “noch nicht zugegriffen”, so Seipel am Freitag bei einer Pressekonferenz.

Die öffentliche Präsentation am Freitag war “weder der Startschuss noch eine Forderung” an das Unterrichtsministerium, betonte Seipel. Er wolle das “öffentliche Interesse” daran, dem KHM einen Sonderausstellungsraum zu geben, erneut wecken – “die Erweiterung sollte eine Selbstverständlichkeit sein”. Insbesondere, da er bereits seit längerem Zusagen von der Erste Bank und der Wiener Städtischen über je 2,5 Mio. Euro an Sponsorengelder habe, die jedoch nur schlagend würden, wenn der Bund die selbe Summe leistet. Seipel geht trotz der verstrichenen Zeit “davon aus”, dass diese Zusagen noch gelten – “obwohl wir seit einiger Zeit keine Gespräche mehr geführt haben”, wie er zur APA sagte.

Durch das Siegerprojekt kämen unterirdisch 800 Quadratmeter an zusätzlicher Ausstellungsfläche hinzu und im schlanken Aufbau Raum für Sonderveranstaltungen, Kinderaktionen, Konzerte, und obendrauf schließlich eine schöne Aussicht über die Dächer Wiens. Die Gesamtkosten des Bauprojekts, das auch die Eingangssituation im KHM verbessern soll, betragen 7,5 Mio. Euro. Der Bau wäre für das KHM wie ein “Bypass”, der einen “frischen Charakter für ein großes Konvolut” bringe, sagte Juryvorsitzender Boris Podrecca. Es sei kein aufdringlicher Bau, sondern ein mehr “implosives als explosives” Projekt.

Das KHM sei das einzige Museum von Weltrang, das “nicht in der Lage ist, Sonderausstellungen aus dem eigenen Raumprogramm” zu bestreiten, sondern dafür Teile seiner ständigen Sammlung umhängen bzw. entfernen muss, betont Seipel. Die Diskussion über einen Erweiterungsbau hat bisher u.a. Pläne für eine Unterbauung des Maria Theresien-Platzes beinhaltet, 2005 schwenkte man auf den 2. Innenhof als Ort der Erweiterung ein. Die sechs mal sechsunddreißig Meter messende (oberirdische) Fläche des Siegerprojekts nimmt dabei den Raster von sechs mal sechs Meter großen Elementen, der sich durch das KHM ziehe, auf, so Kaufmann.

Insgesamt hat es 73 Einreichungen gegeben, sechs davon kamen in die engere Auswahl. Diese sind bis 13. 12. im KHM zu sehen. Der Sieger wurde von der Jury einstimmig gekürt. Seipel gab sich zuversichtlich und hoffte, dass sein Nachfolger sowohl die Fertigstellung des Erweiterungsbaus als auch die Wiedereröffnung der Kunstkammer feiern könne.

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