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Keine Zwischenfälle bei Frauenkundgebung in Wien

Die Demonstration wurde von mehreren hundert Polizeibeamten geschützt.
Die Demonstration wurde von mehreren hundert Polizeibeamten geschützt. ©APA/HANS PUNZ
Mit Fahnen, bunten Bildern und kämpferischen Parolen fand am Freitag die Demonstration gegen Rassismus, Faschismus und Gewalt an Frauen in Wien statt.
Anti-Rassismus-Demo in Wien

Versammelt hatten sich zum Start am Freitagnachmittag weniger als 200 Teilnehmer am Columbusplatz. Die Demo sollte durch Favoriten in die Innenstadt führen - mit einer Schlusskundgebung am Karlsplatz.

Ruhiger Auftakt bei Kundgebung gegen Rassismus und Gewalt

Zu sehen waren Transparente und Fahnen mit Parolen wie "Nehmt ihr uns eine antworten wir alle - gegen Femizide und Männergewalt", "Wir lehnen das rassistische, sexistische und diskriminierende System ab" oder "Feuer und Flammen dem Patriarchat, Kampf dem Sexismus im Alltag, bei der Arbeit und im Staat". Auch in den Eröffnungsreden stand die Gewalt an Frauen im Vordergrund ("Die Pandemie der Frauen ist das Patriarchat - es reicht").

Gegen 19.15 Uhr sollte sich der Demozug in Bewegung setzen. Nach den Übergriffen nationalistischer Türken auf ähnliche Kundgebungen vor zwei Wochen wurde die Demonstration von mehreren hundert Polizeibeamten geschützt. Im Einsatz waren u.a. die Einsatzeinheit Wien und ein Polizeihubschrauber, der über dem Columbusplatz kreiste. Gegendemonstranten waren frühen Freitagabend aber nicht zu sehen.

400 bis 500 Demo-Teilnehmer gezählt

Der Demozug ist am Weg aus Favoriten zum Karlsplatz angewachsen. Die Polizei schätze die Kundgebung nach Angaben ihres Sprechers Daniel Fürst auf 400 Teilnehmer, die Organisatoren sprachen von 500. Polizeilich relevante Vorkommnisse gab es laut Fürst bislang nicht.

Ohne Attacken - neben den hunderten Beamten unter anderem der Einsatzeinheit Wien "Ulan" waren auch zwei Polizeihubschrauber im Einsatz - zog die Demonstration lautstark aber friedlich durch Favoriten und Wieden bis zum Karlsplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Auch von Pyrotechnik gab es kaum etwas zu sehen, lediglich einmal wurden auf der Wieden ein paar Rauchgranaten gezündet, die die Favoritenstraße in roten und grünen Dunst hüllten.

"Polizeilich relevante Vorkommnisse gab es nicht", resümierte Polizeisprecher Daniel Fürst. Auch Gegendemonstranten waren diesmal nicht zu sehen. Türkische Nationalisten hatten vor rund zwei Wochen mehrere Demonstrationen kurdischer und linker Aktivisten angegriffen. Innenminister Karl Nehammer, Integrationsministerin Susanne Raab (beide ÖVP) und der Wiener Landespolizeivizepräsident Franz Eigner hatten erst am Vormittag bekanntgegeben, dass nach den Übergriffen bereits erste Tatverdächtige ausgeforscht wurden. Demnach wurden bei acht Personen Straftaten eindeutig zugeordnet. Auch vier bis fünf Rädelsführer seien so gut wie identifiziert.

(APA/Red)

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