Keine Schließung von König-Abdullah-Zentrum in Wien - aber Strache will Sanktionen

Der Vizekanzler will Sanktionen gegen das König-Abdullah-Zentrum in Wien.
Der Vizekanzler will Sanktionen gegen das König-Abdullah-Zentrum in Wien. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Heinz-Christian Strache meldete sich nun zur Schließung des umstrittenen König-Abdullah-Zentrums in Wien zu Wort. Sanktionen gegen die Einrichtung werden vom Vizekanzler dabei nicht ausgeschlossen.
König-Abdullah-Zentrum wird nicht geschlossen

Im Interview mit der Tageszeitung “Österreich” (Sonntagsausgabe) will Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) Sanktionen gegen das saudi-arabische König-Abdullah-Zentrum in Wien nicht ausschließen. Strache wörtlich: “Der diplomatische Status für dieses Zentrum ist unter einer rot-schwarzen Regierung sichergestellt worden. Da kann man nicht einfach schließen. Aber darüber hinaus prüft unsere Außenministerin alle Optionen, die es gibt.”

Strache weiter: “Im Jahr 2015 hat ja der damalige Außenminister Kurz Reformen für dieses Zentrum gefordert und diese Reformen sind bis heute nicht erfolgt. Da muss jetzt schon Druck ausgeübt werden, damit diese Reformen durchgeführt werden. Geschieht das weiter nicht, muss es Konsequenzen geben.” Konkret meint der Vizekanzler damit: “Da gibt es mehrere Optionen, bis zu einem gemeinsamen Ausstieg Österreichs und Spaniens. Aber es darf hier keinen Hüftschuss geben.”

(Red)

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