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Keine Quarantäne nach Coronavirus-Fall: Gewerkschafter ortet Regierungsprivilegien

Es wurde Kritik daran geäußert, dass sich die Regierung nach Schallenbergs Erkrankung nicht in Quarantäne begeben hat.
Es wurde Kritik daran geäußert, dass sich die Regierung nach Schallenbergs Erkrankung nicht in Quarantäne begeben hat. ©APA (Sujet)
Weil die Minister nach der Positiv-Testung von Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) nicht in Quarantäne gegangen sind, will der Vorsitzende der Gewerkschaft vida Roman Hebenstreit Privilegien der Regierung erkennen. Da diese nicht als Kontaktpersonen 1 gelten, sind sie allerdings nur den Vorgaben der Gesundheitsbehörde gefolgt.
Schallenberg geht es weiter "sehr gut"

Hebenstreit verfasste einen offenen Brief an die Regierung, der gleich schroff startet: "Ihr Verhalten ist dem Amt einer demokratisch gewählten Regierung unwürdig." Damit meint der vida-Chef, dass die Minister daheim bleiben hätten sollen: "Wenn Regierungsmitglieder Kontakt zum positiv getesteten Außenminister hatten, dann ist das ganz offensichtlich egal. Alle machen einen Schnelltest und die Regierungswelt ist wieder in Ordnung." Damit zeigten die Minister, dass sie die von ihnen erlassenen Regeln selbst nicht ernst nehmen.

Gesundheitsbehörden prüften Kontaktpersonen - keine Quarantäne für Regierung nötig

Fakt ist jedoch, dass die Gesundheitsbehörden die Kontakte der anderen Regierungsmitglieder geprüft hatten - unter anderem hatte man sich mit Maske beim Ministerrat mit Schallenberg getroffen - und dabei entschieden hatten, dass es sich nicht um K1-Personen handelt. Damit war auch keine Quarantäne angezeigt.

Dass sich Minister nicht über die geltenden Regeln hinweg setzen können, hatten zuletzt auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Kanzleramtsministerin Karoline Edtstadler (beide ÖVP) gezeigt, die jeweils zur Isolation verpflichtet wurden und diese auch über die vorgegebene Zeit eingehalten haben.

Schallenberg zeigt übrigens weiter keine Symptome und arbeitet von daheim aus, hieß es am Dienstag auf APA-Anfrage von seiner Sprecherin.

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(APA/Red.)

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