Keine konkrete Spur nach Brandanschlag auf türkischen Verein

Nach dem Brandanschlag auf einen türkischen Sport- und Kulturverein in der Nacht auf Montag gibt es weiter keinen konkreten Hinweis. "Es hat sich auch noch niemand zu der Tat bekannt", sagte eine Sprecherin der Polizei heute, Dienstag, gegenüber der APA.

Es gebe zwar Vermutungen, dass der Verein von kurdischen Aktivisten in Brand gesteckt worden sein könnte, “wir ermitteln aber in alle Richtungen”, so die Sprecherin. Auch ein Zusammenhang mit einem ähnlichen Delikt in Salzburg wird nicht ausgeschlossen.

Der Anschlag in Wien-Hernals hatte sich am Sonntag kurz nach 23.00 Uhr ereignet. Unbekannte Täter zertrümmerten die Oberlichte des Lokals an der Ecke Tauber- und Geblergasse und steckten es mit zwei Molotowcocktails in Brand. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Der Vereinsobmann sagte gegenüber der Tageszeitung “Kurier”, er hätte “Angst um sein Leben”.

In der Nacht auf Sonntag war zuvor der Brandanschlag auf das türkische Konsulat in der Stadt Salzburg verübt worden. Unbekannte schlugen gegen 4.25 Uhr eine Fensterscheibe im ersten Stock mit Steinen ein und setzten ein Zimmer vermutlich mit einer mit Brennstoff gefüllten Flasche in Brand. Die Flammen konnten von der Berufsfeuerwehr rasch gelöscht werden. Verletzt wurde auch hier niemand.

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