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Kein Zukunfts-Wort vor Monza

Michael Schumacher bittet online auf seiner Homepage um Verständnis: Der Ferrari-Star will sich vor dem Formel-1-Grand-Prix von Italien am Wochenende nicht mehr zu seinen Zukunftsplänen äußern.

Der 37-jährige Rekordweltmeister und sein Team wollen sich voll und ganz auf das Heimrennen in Monza konzentrieren. Ferrari hatte in der vergangenen Woche angekündigt, unmittelbar nach dem Rennen am Sonntag die Fahrerbesetzung für 2007 bekannt zu geben. “Ich weiß natürlich, dass die Verkündung von Ferrari mit Spannung erwartet wird”, schrieb Schumacher. “Ich halte mich an unsere Absprache. Ich kann also nur um Verständnis dafür bitten, dass ich auf dieses Thema bis nächsten Sonntag nicht mehr eingehen möchte.”

Als sicher gilt, dass Kimi Räikkönen 2007 von McLaren-Mercedes zu Ferrari wechselt. Sollte Schumacher noch ein oder zwei Jahre dranhängen, wäre für Felipe Massa trotz überzeugender Leistungen vorerst kein Platz mehr bei den Italienern. Der 25-Jährige, der in Istanbul seinen ersten GP-Sieg gefeiert hatte, könnte Spekulationen zur Folge im Rahmen eines Motoren-Deals mit Ferrari sogar bei der Scuderia Toro Rosso von Gerhard Berger und Dietrich Mateschitz “geparkt” werden.

Das Rätselraten um Schumachers Pläne drängt den Titelkampf mit Fernando Alonso vor dem 15. von 18 WM-Läufen beinahe in den Hintergrund. Aus eigener Kraft kann der Deutsche bei zwölf Punkten Rückstand nicht mehr ein achtes Mal Weltmeister werden. “Wir müssen einen Rückstand aufholen. Die Taktik kann also nur Attacke lauten”, erklärte Schumacher.

Briatore glaubt an Rücktritt
Schumachers ehemaliger Förderer Flavio Briatore glaubt an einen Rücktritt mit Saisonende. “Michael wird in Monza seinen Abschied bekannt geben”, sagte der aktuelle Renault-Teamchef. Unter Briatore hatte Schumacher 1994 und 1995 auf Benetton die ersten beiden seiner insgesamt sieben Weltmeistertitel gewonnen. Briatore glaubt, dass das Alter auch beim Ferrari-Superstar Spuren hinterlassen hat. Gewisse Fehler habe Schumacher früher nicht gemacht. In Anspielung auf den Titelkampf zwischen seinem Schützling Alonso meinte Briatore: “Für mich wäre es besser, wenn er sofort in den Ruhestand gehen würde.” Offen ließ der Italiener, ob er selbst im kommenden Jahr noch in der Königsklasse zu Hause ist.

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