Kein Waschen, Schneiden, Föhnen: Wiener Friseure kämpfen ums Überleben

Den Wiener Friseuren geht die Luft aus.
Den Wiener Friseuren geht die Luft aus. ©APA/BARBARA GINDL
Rund 1.800 Wiener Friseurbetriebe sind derzeit von den Corona-Maßnahmen in Österreich betroffen. Langsam geht ihnen die Luft aus. Nun sind auch noch Streitereien mit der Gewerkschaft hinzugekommen.

Seit rund einem Monat wird in den Wiener Friseurbetrieben weder gewaschen, geschnitten noch geföhnt. Voraussichtlich wird das noch bis 2. Mai so weitergehen. Zahlreiche Betriebe sind schwer betroffen.

Wiener Friseure: Zukunft nach Krise ungewiss

Nun ist auch ein Streit mit der Gewerkschaft hinzugekommen. Mit 1. April ist der Mindestlohn für die Mitarbeiter um 30 Euro brutto gestiegen. Vor allem kleine Betriebe fordern nun die Gewerkschaft auf, die Lohnerhöhung um ein halbes Jahr zu verschieben.

Da die Wiener Friseure derzeit keinen Gewinn erzielen, ist auch eine Gehaltserhöhung schwierig. Hinzu kommt auch die Unsicherheit, wie es nach der Krise weitergehen soll. Platz- und Hygienevorschriften könnten hier noch wichtige Themen werden.

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(Red)


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