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Kein Import von Arbeitslosigkeit

Ende August waren bei den Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice Vorarlberg 167 Personen arbeitslos vorgemerkt, die zuvor als Grenzgänger beschäftigt gewesen waren; gegenüber August des Vorjahres hat sich diese Zahl um ganze 10 bzw. 6,4% erhöht.

Obwohl die benachbarten Regionen ebenfalls mit einer Wirtschaftsflaute zu kämpfen haben, findet so gut wie kein Export von Arbeitslosigkeit ins Ländle statt.

Insgesamt waren in Vorarlberg Ende August 6.579 arbeitslose Personen registriert (3.295 Männer, 3.284 Frauen), was gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 1.310 bzw. 24,9% bedeutete. Mit dieser Zunahme lag Vorarlberg knapp hinter Salzburg (+25,5%) an zweiter Stelle der österreichischen Bundesländer; österreichweit nahm die Zahl der Arbeitslosen im Jahresvergleich um 16,6% zu.

Besonders stark waren von der steigenden Arbeitslosigkeit die Männer betroffen: Ihre Zahl erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 881 bzw. 36,5%; dieser Zuwachs war der mit deutlichem Abstand stärkste aller Bundesländer (Salzburg: +30,2%; Österreich: +21,2%). Die Zuwachsrate bei den Frauen (+15%) lag deutlich unter jener von Salzburg (+21,4%), war jedoch um einiges höher als die gesamtösterreichische von +11,9%.

Der Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice Vorarlberg, Dr. Werner Schelling, wies darauf hin, dass trotz der überdurchschnittlich starken Zunahme der Arbeitslosenzahlen die Arbeitslosenquote unseres Bundeslandes nach wie vor zu den niedrigsten in Österreich zählt und deutlich unter der bundesweiten Quote von 5,8% liegt.

Die stärkste Zunahme der Arbeitslosigkeit gab es in der Altersgruppe der 19- bis 25-Jährigen: 627 arbeitslose junge Männer bedeuteten gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 208 oder 49,6%; die Zahl der arbeitslosen jungen Frauen erhöhte sich im Vergleich dazu um „nur“ 85 bzw. 17,9%.

Nachdem in den letzten Monaten die Zahl der über 50-jährigen Arbeitslosen stets deutlich geringer als die Arbeitslosigkeit insgesamt zugenommen hatte, lag das Plus im August mit 249 bzw. 23,7% nur noch knapp unter dem Vergleichswert.

Nach wie vor relativ günstig – auch im Vergleich mit den anderen Bundesländern – stellt sich die Situation auf dem Lehrstellenmarkt dar: Den 207 sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden standen 210 sofort verfügbare offene Lehrstellen gegenüber.

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