Kaymer dominierte auch auf zweiter US-Open-Runde

Der Burgenländer verpatzte seine zweite Runde
Der Burgenländer verpatzte seine zweite Runde
Der Deutsche Martin Kaymer nimmt eine Führung von sechs Schlägen in das Wochenende mit. Das ist ex aequo die größte Führung nach zwei Runden in der US-Open-Geschichte. Gleiches hatten der US-Amerikaner Tiger Woods 2000 und der Nordire Rory McIllroy 2011 geschafft. Erster Verfolger Kaymers ist der US-Amerikaner Todd Brendon. Der Burgenländer Bernd Wiesberger verpasste den Cut.


Als Kaymer seine zweite Runde bei rund 35 Grad Celsius als einer der ersten Sieganwärter beendet hatte, lag er acht und mehr Schläge vor der gesamten Gegnerschaft von 155 Spielern. Auf seinen bis dahin 36 gespielten Löchern musste er sich bei elf Birdies und 24 Pars nur ein einziges Bogey notieren lassen. Kaymer hatte zweieinhalb Jahre kein Turnier gewonnen, ehe er vor einem Monat beim Players Championship der PGA-Tour in Florida siegreich blieb.

Dieser Erfolg scheint Kaymer so gut getan zu haben, dass er jetzt auch bei Major-Turnieren bereits wieder auftrumpfen kann. “Ich hätte nie gedacht, dass ich in Pinehurst so ein niedriges Ergebnis spiele. Ich habe einfach keine Fehler gemacht, es war ein richtig gutes Finish”, hatte Kaymer schon nach der ersten Runde gesagt, ehe er in gleicher Manier nachlegte.

Einige Top-Favoriten wie Jordan Spieth, Phil Mickelson oder Rory McIlroy lagen nach der ersten Runde mit Rückständen von vier bis sechs Schlägen noch einigermaßen gut im Rennen. Der englische Vorjahressieger Justin Rose hatte nach 18 Löchern bereits sieben Schläge auf Kaymer eingebüßt.

Böse hatte es auf Runde eins US-Masters-Champion Bubba Watson erwischt. Nach einer 76er-Runde (6 über Par) legte der US-Amerikaner aber eine 70 nach, womit er sich zumindest noch geringe Chancen auf einen Verbleib im Turnier ausrechnen durfte. Tiger Woods ist in Pinehurst nicht am Start. Der Superstar muss sich weiter von seiner Rückenoperation im Frühling erholen.

Für Wiesberger endete die erste US-Open-Teilnahme eines Österreichers mit einer 78er-Runde, was dem 28-Jährigen auf dem Par-70-Kurs nach seiner Auftakt-72 keine Chance auf Erreichen des Cut ließ. Der Burgenländer fabrizierte auf der “front nine” gleich drei Doppel-Bogeys, dazu kamen noch insgesamt vier Bogeys. Zwei Birdies machten da das Kraut auch nicht mehr fett.

“Ich habe meine Lektion gelernt”, schrieb Wiesberger in einer ersten Reaktion auf seiner Facebook-Seite. “Ich hoffe, bei diesem großen Turnier künftig noch mehr Chancen zu bekommen.” Während etliche Spieler noch nicht zum zweiten Mal im Clubhaus waren, lag Österreichs Topmann mit insgesamt 150 Schlägen fünf Strokes über der prognostizierten Cut-Linie.

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