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Kauffmann-Ausstellung im VLM

Zum Auftakt des Angelika Kauffmann-Jahres 2007 präsentiert das Vorarlberger Landesmuseum (VLM) eine Ausstellung der museumseigenen Werksbestände der Malerin (1741-1807).

26 Ölgemälde, eine großzügige Auswahl aus den 350 Stichen in Museumsbesitz und zahlreiche Zeichnungen der Bregenzerwäldering werden im VLM zu sehen sein. Eröffnet wird die Ausstellung „Angelika Kauffmann – Aus eigenen Beständen“ am 1. Dezember.

Der Grundstock der angeblich weltweit umfangreichsten Sammlung an Angelika Kauffmann-Werken geht auf die von der Malerin zeitlebens gepflegten Kontakte zu ihrer Verwandtschaft in der Bregenzerwälder Gemeinde Schwarzenberg zurück. Ein weiterer Teil der Sammlung stammt aus dem Nachlass der 1807 in Rom verstorbenen Künstlerin. Als besonders sehenswert gelten Kauffmanns Porträts, im VLM ist etwa die Darstellung der Familie der Maria Karolina, Königin von Neapel, zu bewundern. Zu sehen sind außerdem Druckgrafiken und mythologische Darstellungen, etwa die Gemälde „Der Tod der Alkeste“ (1790) oder „Penelope von Eurykleia geweckt“ (1772).

Die Ausstellung der hauseigenen Bestände wird nach Auskunft des Landesmuseums bis voraussichtlich einschließlich Februar dauern, ein genauer Termin ist noch nicht festgelegt. Nach einer Umbaupause wird am 14. Juni 2007 die große Angelika Kauffmann-Ausstellung zum 200. Todestag der Malerin eröffnet, die an die Gedächtnisausstellung des VLM von 1907 anknüpfen will. Zu den Werken in VLM-Besitz kommen dann internationale Leihgaben und Werke aus Privatsammlungen. Die Ausstellung wird bis zum 5. November, dem Todestag von Angelika Kauffmann, geöffnet sein und verknüpft Werke mit Lebensstationen und künstlerischer Entwicklung der Künstlerin.

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