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Kappili-Kilbi – ein Fest mit familiärem Charakter

Kappili-Kilbi – ein Fest mit familiärem Charakter
Kappili-Kilbi – ein Fest mit familiärem Charakter ©Veronika Hofer
Zur Feier des Patroziniums der Loretokapelle fand sich, wie jedes Jahr, eine stattliche Anzahl von Gläubigen ein und füllte das kleine Gotteshaus bis auf den letzten Platz.
Kappili-Kilbi – ein Fest mit familiärem Charakter

Lustenau. Bereits zum 20. Mal wurde zum Patrozinium die „Kappili-Kilbi“ gefeiert, die von Ingrid Peer ins Leben gerufen wurde. „Jetzt ist es genug für mich, das war die letzte Kilbi, die ich organisiert habe!“ beteuerte die treue Nachbarin, die jedes Jahr, zusammen mit mehreren Helfern, für einen reibungslosen Ablauf des kleinen Festes sorgte. Nun soll die Organisation in jüngere Hände übergehen, aber möglichst weitergeführt werden, was sicher auch im Sinn der Besucherinnen und Besucher ist, die diese Tradition liebgewonnen haben.

Den Segen für alle erbeten

Die Predigt von Pfarrer Thomas Sauter war eine launige Ansprache, der die Frage vorausging, für wen die Feier eigentlich stattfinden soll. „In erster Linie für die Wohltäter der Kapelle, aber auch für jenen, der immer sein Fahrrad an die Eingangsmauer stellt, anstatt es im Radständer zu versorgen sowie für die jungen Leute, die sich auf der kalten Steinbank treffen und unterhalten. Auch für die rasanten Autofahrer, die vorbeidonnern, ohne die Loretokapelle zu beachten und natürlich auch für jene, denen das Kleinod etwas bedeutet und die hier Messe feiern und Familienfeste begehen.“ Sie alle sollen lt. Pfarrer Sauter den Segen bekommen. Er appellierte auch an die Gönner, dass sie sich großmütig zeigen, wenn es darum geht, die Kapelle zu renovieren.

Ivaila Valazza auf der Querflöte und Katharina Felder auf dem Fagott sorgten mit wunderbarem Spiel für stimmungsvolle Töne und angenehme Begleitung des Volksgesangs.

Im Anschluss traf man sich auf dem Vorplatz der Marienkapelle zu anregenden Gesprächen und den angebotenen Köstlichkeiten.

 

 

Umfrage: „Warum besuchen Sie die Kappili-Kilbi?“

Margrit Bitschnau:

„Meor Hägo (Familie Hagen) hônd ‚s Kappili bouo. Ich muss einfach dabei sein und ich bin es gern!“

Werner Hagen:

„Als Nachbar ist es seit eh und je Tradition in meiner Familie, das Patrozinium der Loretokapelle mitzufeiern.“

Chiara Greber:

„Ich besuche jeden Samstag die Messe hier in der Kapelle und ich finde es einfach immer schön.“

Josef Kogler:

„Ich komme jeden Samstag hierher in die Messe und bin froh, dass es diese Möglichkeit gibt.“

Hugo Eisele:

„Aus geschichtlichem Interesse und weil meine Vorfahren, die Amannfamilie Hollenstein, einen Bezug zur Kapelle hatte.“

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