Kampf der Postpartalen Depression

15- 20% aller Mütter leiden darunter. Die „Enqueté“ ist eine der wichtigsten Tagungen Europas zu diesem Thema.

Depressive Verstimmungen während und nach der Schwangerschaft kommen also relativ häufig vor. In der Gesellschaft wird das Thema aber immer noch weitgehend tabuisiert, wogegen das Wiener Programm für Frauengesundheit anzukämpfen versucht.

Postpartale Depressionen entstehen nicht allein durch hormonelle Veränderungen, sondern können an bestimmte Risikobedingungen gebunden sein. Vorausgehende psychische Erkrankungen, traumatische Geburtserlebnisse, Partnerschaftsprobleme, Mangel an sozialer Unterstützung schlechte Elternerfahrungen in der Kindheit oder Gewalterfahrungen sind die häufigsten Ursachen.

Das Wiener Programm für Frauengesundheit nimmt sich diesen Problemen an, und bietet werdenden Müttern individuelle Beratung an. Die Stadt Wien hat die Problematik erkannt, und setzt eine Reihe von Präventionsmaßnahmen, wie sensibilisierende Schulungen von geburtshilflichen Teams an. Außerdem wurde eine Informationsbroschüre herausgegeben, die Mütter, und die die es werden wollen aufklärt.

Service- und Beratungsstellen:

Service Telefon der MAG11
01/4000-8011
Mo-Fr: 8:00-18:00

F.E.M. – Frauengesundheitszentrum
Semmelweiß Frauenklinik
01/47615-5771
1180, Bastiengasse 36-38
Mo-Do 9-17 Uhr
Fr 9-12 Uhr

F.E.M. – Frauengesundheitszentrum
Kaiser Franz-Josef-Spital
01/60191- 5201
1010, Kundratstraße 3
Mo-Do 9-17 Uhr
Fr 9-12 Uhr

NANAYA – Zentrum
für Schwangerschaft,
Geburt und Leben
01/5231711
1070, Zollergasse 37
Mo-Fr 9-12 Uhr
Mo, Mi und Do auch 14:30 bis 16:30

SELBSTHILFEGRUPPE für Frauen
mit postportalen Depressionen
Anmeldung & Info:
01/47615- 5771

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