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Jugendliche wünschen sich bessere Arbeitsplätze am Land

Am Mittwoch wurden die Ergebnisse der österreichweiten Befragung präsentiert.
Am Mittwoch wurden die Ergebnisse der österreichweiten Befragung präsentiert. ©VIENNA.at
Eine österreichweite Jugendbefragung hat sich mit den Interessen und Bedürfnissen junger Menschen in Österreich auseinandergesetzt. Speziell ging es dabei und "Jugend im ländliche Raum voranbringen", "Gute Arbeit für alle" und "Gutes lernen".

Im zweiten Halbjahr 2019 wurde eine quantitative und qualitative Befragung in Österreich durchgeführt. Mehr als 3.000 junge Menschen haben sich am Jugenddialog beteiligt. Dabei waren die drei "Youth Goals" "Jugend im ländlichen Raum voranbringen, "Gute Arbeit für alle" und "Gutes Lernen" die Schwerpunktthemen. Bei den Youth Goals des Jugenddialogs handelt es sich um europäische Ziele für ein jugendgerechtes Europa der Zukunft.

Nur 28 Prozent sehen Chancen, gute Jobs am Land zu finden

92 Prozent der befragten Personen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren gaben an, dass ihnen gute Jobs und Arbeitsmöglichkeiten für ein Leben am Land wichtig seinen. Jedoch sehen nur 28 Prozent der Befragten auch gute Chancen, hochwertige Arbeit im ländlichen Raum zu finden. 94 Prozent gaben an, dass ihnen Zugang zu guter Bildung am Land wichtig sei. Doch auch hier gab nur die Hälfte der Befragten an, dass dies derzeit der Fall sei.

Um den ländlichen Raum attraktiver zu machen, braucht es für 93 Prozent der Befragten eine gute Infrastruktur. Erneut gaben die Hälfte der Befragten an, dass dies erneut aktuell nicht der Fall sei.

Jugenddialog zeigt: Wünsche der Jugendlichen enstprechen nicht der Realität

In Bezug auf "Gute Arbeit für alle" zeigen sich gemischte Gefühle bei den Befragten. 35 Prozent sind nicht der Meinung, dass junge Menschen in Österreich Zugang zu guten Jobs mit fairen Arbeitsbedingungen haben. Der Wunsch nach Arbeitsplatzsicherung, fairer Entlohnung und Flexibilität im Berufsleben sei in der Realität nicht entsprechend gegeben. Bereits beim Einstig in den Arbeitsmarkt gebe es die ersten Mängel. 36 Prozent der Befragten sind nicht der Meinung, dass junge Menschen bei der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt gute Informationen und angemesse Unterstützung erhalten würden - heißt es von Seiten der Bundesjugendvertretung (BJV).

Zudem gaben 64 Prozent an, nicht der Meinung zu sein, dass alle jungen Menschen die gleichen Chancen haben, Fähigkeiten zu entwickeln und Erfahrungen zu sammeln, die sie für den Arbeitsmarkt brauchen. Somit gibt es auch "Gutes Lernen" Verbesserungsbedarf.

Zweite Österreichische Jugendkonferenz von 4. bis 6. März

Die Umfrage ist Teil des EU-Jugenddialogs. Dieser sieht Befragungen dieser Art in allen Mitgliedsländern vor. Die Ergebnisse werden am Ende des Prozesses auf EU-Ebene diskutiert, auf der gemeinsame Ziele erarbeitet werden. Die vorherige, sechste Version des Jugenddialogs in den Jahren 2017/18 brachte elf Jugendziele hervor. Darunter waren die Stärkung der Jugend im ländlichen Raum, aber auch gute Arbeit oder psychische Gesundheit und Wohlbefinden.

Die aktuelle, siebente Version des Jugenddialogs begann im Jänner 2019. Teile der Befragung in Österreich waren eine Online-Umfrage sowie Dialoge in Kleingruppen. Die Bundesjugendvertretung trägt die Ergebnisse nun in die zweite Österreichische Jugendkonferenz von 4.-6. März in Vorarlberg weiter. Dort kommen 60 von der BJV in einem Bewerbungsverfahren ausgewählte Jugendliche mit den Jugendreferenten der Bundesländer zusammen. Was die Auswirkungen der Umfrage auf konkrete politische Maßnahmen betrifft, sieht Steger noch viel Spielraum. "Die Meinung von jungen Menschen muss noch viel ernster genommen werden." Positiv sieht sie aber, dass jungen Menschen die Angst vor der politischen Beteiligung genommen werde.

(Red)

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