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Jüdischer Friedhof in Wien: Regierung unterstützt Sanierung

Jeweils 200.000 Euro in den nächsten drei Jahren sind vorgesehen.
Jeweils 200.000 Euro in den nächsten drei Jahren sind vorgesehen. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Die Regierung wird die Sanierung des jüdischen Friedhofs in Wien unterstützen. Geplant sind jeweils 200.000 Euro für die nächsten drei Jahre.

Mit jeweils 200.000 Euro für die nächsten drei Jahre unterstützt die Bundesregierung auf Initiative von Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) die Erhaltung und Sanierung des jüdischen Friedhofs Währing. Aus diesem Anlass hat der Grünen-Chef gemeinsam mit Staatssekretärin Andrea Mayer und der Nationalratsabgeordneten Eva Blimlinger (alle Grüne) den Friedhof besucht und dort u.a. den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch getroffen.

Wichtiges Signal für gutes Zusammenleben und gegen Antisemitismus

Der 1784 eröffnete jüdische Friedhof, der heute zum 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling gehört, war lange Zeit Hauptbestattungsort der Wiener Kultusgemeinde und wurde in der NS-Zeit teilweise zerstört. Wie Kogler betonte, müsse man in Zeiten, in denen sich grobe antisemitische Vorfälle und Attentate häuften, deutlicher gegen Antisemitismus auftreten. "Jüdisches Leben war und ist ein wichtiger Teil Österreichs. Auch die erstmalige finanzielle Unterstützung durch den Bund ist für mich ein wichtiges Signal für ein gutes Zusammenleben in unserer Gesellschaft und gegen Antisemitismus."

Staatssekretärin Mayer strich laut Aussendung des Kulturministeriums die Bedeutung von Kulturdenkmälern hervor: "Der Währinger Friedhof ist ein einmaliges Denkmal. Er zeigt uns, wie vielfältig und stark die jüdische Gemeinde war, die zur Kultur und Entwicklung von Wien maßgeblich beigetragen hat."

Deutsch sprach von mehr als einer finanziellen Unterstützung. Die Pflege von Gräbern spiele im Judentum eine große Rolle: "Es ist eine essenzielle religiöse Pflicht für uns den Verstorbenen auf dem Währinger Friedhof ihre Würde zurück zu geben und die Totenruhe wiederherzustellen. Dies wird uns jetzt ermöglicht."

(APA/Red)

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