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"Jetzt geht es um alles": Dramatischer Corona-Appell der Regierung

Die Staatsspitze erinnerte an den Ernst der Lage im Land.
Die Staatsspitze erinnerte an den Ernst der Lage im Land. ©AP
"Die Lage ist extrem ernst, die Situation spitzt sich zu": Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen wandte sich die Regierung am Sonntag mit ernsten Worten an die Bevölkerung und mahnte zur Einhaltung der Maßnahmen.

Angesichts des morgigen Nationalfeiertags appelliert die Staatsspitze von Bundespräsident Alexander Van der Bellen abwärts, die Coronaregeln einzuhalten.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) stellt weitere Maßnahmen in den Raum, sollte der Anstieg der Infiziertenzahlen nicht gebremst werden. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) appelliert, auch in den Schulferien Kontakte zu verringern und auf Halloween-Parties zu verzichten.

Van der Bellen bittet: "Müssen Einschränkungen in Kauf nehmen"

Van der Bellen bittet in einem medial verbreiteten Schreiben um Verständnis, den Nationalfeiertag nicht wie gewohnt begehen zu können. "Wir alle müssen mit dem Virus leben und Einschränkungen in Kauf nehmen, um unser aller Gesundheit zu schützen", so der Bundespräsident.

Kurz und Anschober rufen in mehreren Zeitungs-Interviews dazu auf, die Regeln einzuhalten. "Die Lage ist extrem ernst, die Situation spitzt sich zu", sagt Kurz im "Kurier". In anderen Ländern gebe es schon wieder Lockdowns mit geschlossenen Schulen, Geschäften, Restaurants und Ausgangssperren. Das stehe auch in Österreich bevor, wenn das Wachstum der Infektionen nicht verlangsamt werde. "Im Moment sieht es nicht danach aus, dass das der Fall ist", zeigt sich Kurz pessimistisch.

Kurz und Anschober setzen Hoffnung in Corona-Impfstoff

Eine "Wende" erwartet Kurz erst mit einem Impfstoff, wie er in der Tageszeitung "Österreich" sagt. Mit diesem rechnet Anschober Anfang 2021. "Wir wollen optimalerweise im Februar oder März mit dem Impfen in Österreich beginnen können", sagt Anschober in der "Krone". Eine gewisse "Corona-Müdigkeit" könne er verstehen, aber: "Jetzt geht es um alles! Die nächsten drei, vier Wochen werden entscheidend für unsere Zukunft sein!"

Außerdem kündigt Anschober eine einheitliche Corona-Statistik an. Derzeit veröffentlichen Innenministerium, Sozialministerium und die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) täglich Zahlen, die wegen unterschiedlicher Erhebungsweisen teils deutlich voneinander abweichen. "Künftig werden zum selben Zeitpunkt dieselben Zahlen veröffentlicht. Hauptquelle bleibt das Ages-Dashboard", sagt Anschober dazu in der "Presse".

SPÖ-Chefin Rendi-Wagner will beim Samariterbund aushelfen

Auf die praktische Mithilfe verlegt hat sich indessen SP-Chefin Pamela Rendi-Wagner: Die Medizinerin will einmal wöchentlich beim Samariterbund aushelfen und ließ sich für die "Krone" beim Abnehmen von Gurgeltests beim Wiener Praterstadion fotografieren.

(APA/Red)

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