Jazz-Musiker und Zeichner Walter Malli gestorben

Eines der wenigen Fotos zeigt Walter Malli in den 70er-Jahren beim Saxophonspiel.
Eines der wenigen Fotos zeigt Walter Malli in den 70er-Jahren beim Saxophonspiel. ©Peter Hermann
Am Freitag ist Jazz-Musiker und Zeichner Walter Malli im Alter von 71 Jahren gestorben. Er war in den 60er- und 70er-Jahren Mitglied bekannter Jazz-Formationen, aber auch als Zeichner, Radierer, Maler, Karikaturist und Märchendichter tätig.

Wie die  Tageszeitungen “Der Standard” und “Die Presse” in ihren Wochenend-Ausgaben berichten, ist Walter Malli am Freitag, den 26. Mai verstorben. In den 1960er und 1970er Jahren spielte er in den Formationen “Masters of Unorthodox Jazz” und “Reform Art Unit” Schlagzeug und Sopransaxophon.

Walter Malli erhielt zahlreiche Auszeichnungen

Walter Malli, am 13. Juli 1940 in Graz geboren, besuchte die Kunstgewerbeschule seiner Heimatstadt und studierte anschließend an der Akademie in Wien bei Carl Unger und Albert Paris Gütersloh, später nahm er Schlagwerkunterricht an der Musikakademie. 1962 absolvierte er sein erstes Konzert mit dem “Ahmad Pechoc Trio” im Forum Stadtpark Graz. Neben zahlreichen Konzerten mit den “Masters” und der “Reform Art Unit”, dem Koglmann-Steve Lacy Quintett in Österreich und im Ausland gründete er auch seine eigene Gruppe “Malli’s Free Samba Bassoonery” mit K.A. Fleck.

Im Jahr 1993 erhielt der den vom Kunstministerium vergebenen Würdigungspreis für Musik, zuvor war er schon u.a. mit dem Förderungspreis der Stadt Wien, dem Preis des Wiener Kunstfonds und dem Preis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet worden. (APA)

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