Janssen Austria übernimmt Zebra-Patenschaft im Tiergarten Schönbrunn

Patenschaft für seltene Zebras: v.l.n.r.: Christoph Slupetzky, Patient Engagement and Advocacy Lead von Janssen Austria, und Stephan Hering-Hagenbeck, Direktor des Tiergarten Schönbrunn
Patenschaft für seltene Zebras: v.l.n.r.: Christoph Slupetzky, Patient Engagement and Advocacy Lead von Janssen Austria, und Stephan Hering-Hagenbeck, Direktor des Tiergarten Schönbrunn ©Niklas Schnaubelt
Zum Tag der seltenen Krankheiten übernahm Janssen Austria mit Februar 2022 die Patenschaft der ebenso seltenen Burchell-Zebras im Tiergarten Schönbrunn.

In Österreich leidet fast eine halbe Million Menschen unter einer der über 6.000 vorhandenen seltenen Krankheiten. Seltene Erkrankungen, wie zum Beispiel Lungenhochdruck, sind schwer zu diagnostizieren und werden häufig mit öfter vorkommenden Krankheiten verwechselt, denn die ersten Gedanken drehen sich oft nur um das Offensichtliche.

Burchell-Zebra-Patenschaft in Schönbrunn übernommen

Um Bewusstsein für seltene Erkrankungen zu schaffen, übernahm Janssen Austria mit Februar 2022 die Patenschaft der ebenso seltenen Burchell-Zebras im Tiergarten Schönbrunn – Zebras gelten nämlich in der Medizin als Symboltier für „rare diseases“. Heute, am Welttag des Lungenhochdrucks, soll insbesondere auf die seltene Erkrankung Lungenhochdruck aufmerksam gemacht werden.

Viele seltene Erkrankungen sind bislang spärlich erforscht und oftmals kaum bekannt. Das erschwert nicht nur die rasche und korrekte Diagnosestellung, sondern auch die Therapie. Janssen, die Pharmasparte von Johnson & Johnson, setzt sich dafür ein, Bewusstsein für seltene Krankheiten zu schaffen und Betroffenen Unterstützung und Rat zu bieten.

Janssen will Fokus auf seltene Erkrankungen richten

„Wir wollen den Fokus auf seltene Erkrankungen richten, sodass Symptome frühzeitig richtig erkannt und bestmöglich behandelt werden können. ‚Rare diseases‘ sind oft unerwartet, deswegen jedoch keinesfalls weniger wichtig – vergleichen kann man sie mit Hufschlägen, die man hört. Man meint, es kommt ein Pferd um die Ecke – doch was, wenn es ein Zebra ist?“, führt Mag. Christoph Slupetzky, Patient Engagement and Advocacy Lead von Janssen Austria, aus. Wegen dieses Überraschungseffekts gelten Zebras allgemein als Symbol für seltene Erkrankungen.

Tiergarten Schönbrunn holt seltene Tierarten vor den Vorhang

„Janssen Austria schafft Bewusstsein für seltene Erkrankungen. Der Tiergarten Schönbrunn legt großen Wert darauf, seltene Tierarten vor den Vorhang zu holen und die Artenvielfalt zu erhalten. Zwei wichtige Themen, die dank der Patenschaft fortan ineinandergreifen. Das Burchell-Zebra, Equus quagga burchelli, ist ein Tier, das Einzigartigkeit und Besonderheit repräsentiert“, ergänzt Stephan Hering-Hagenbeck, Direktor des Tiergarten Schönbrunn. Janssen Austria hat die Patenschaft der Burchell- Zebras im Tiergarten Schönbrunn übernommen und unterstützt somit deren Arbeit zum Erhalt von seltenen Tierarten.

Eine Krankheit gilt in Europa als selten, wenn weniger als einer von 2.000 Menschen davon betroffen ist. „Auf den ersten Blick möchte man meinen, dass seltene Erkrankungen recht häufig vorkommen – so paradox das auch klingen mag“, erklärt Slupetzky. Aus Sicht von Hausärzt:innen bedeutet das jedoch, dass eine seltene Erkrankung ihnen höchstens ein oder zwei Mal in ihrem Berufsleben begegnet. „Aufgrund der Seltenheit ist es oftmals schwierig, eine rasche, korrekte Diagnose zu stellen, vor allem dann, wenn die Symptome unspezifisch sind und auf unterschiedliche Erkrankungen hinweisen könnten. Zu spät oder gar nicht erkannt, schrumpft die Chance auf einen Therapieerfolg und Erhaltung der Lebensqualität“, ergänzt er.

500 Lungenhochdruck-Betroffene in Österreich

Eine dieser seltenen Erkrankungen ist die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH), eine Form der pulmonalen Hypertonie (PH), auch Lungenhochdruck genannt. Von PAH sind österreichweit schätzungsweise circa 500 Patient:innen betroffen (3), weltweit geht man von mehr als 25 Millionen aus (4). Diese Erkrankung tritt jedoch selten auf. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung erhöhen potenziell die Überlebenszeit (5).

Weil die frühen Anzeichen normalerweise unspezifisch und manchmal nur schwach ausgeprägt sind, werden sie häufig gar nicht wahrgenommen oder aber auf andere Ursachen zurückgeführt – deswegen ist es wichtig, Sensibilität gegenüber der Erkrankung, ihrer Symptomatik und den Therapiefeldern zu schaffen, beispielsweise am heutigen Welttag des Lungenhochdrucks. Janssen Austria möchte Awareness für diese seltene Erkrankung wecken und dabei helfen, die Zeit bis zu Diagnose und Therapiestart bestmöglich zu verkürzen.

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