Jakob M. Erwa im "Talent Project Market" der Berlinale

Der aus Graz stammende Regisseur Jakob M. Erwa (34) ist mit seinem neuen Projekt "Transmorphosis" als einer von zehn internationalen Filmemachern im "Talent Project Market" der 66. Berlinale (11. bis 21. Februar) vertreten. Die Auswahl wurde aus 152 Einreichungen getroffen, wie es auf der Website der Filmfestspiele heißt.


“Transmorphosis” erzählt auf Basis des autobiografischen Romans “Blumen für ein Chamäleon” von der wahren Erfolgsgeschichte von Valeska Reon. Als 18-Jährige wurde die Autorin zum gefragten Model und verzauberte die Pariser Modewelt der 1980er Jahre mit ihrer humorvollen Art. “Doch niemand ahnt, dass Valeska ein Geheimnis hütet: Sie wurde eigentlich als Mann geboren”, heißt es in der Projektbeschreibung. Erwa hat für die deutsch-französisch-österreichische Koproduktion das Drehbuch verfasst, führt Regie und tritt auch als Produzent (mojo pictures) in Erscheinung.

Beim “Talent Project Market” können Filmschaffende ihre in der Finanzierungsphase befindlichen Projekte Profis aus der Branche vorstellen, wie Erwa im Gespräch mit der APA erläutert. Im Vordergrund stehe Beratung, zudem besteht die Möglichkeit zu Meetings mit internationalen potenziellen Co-Produzenten. Einen Drehbeginn kann sich Erwa schon im Jahr 2017 vorstellen. Davor kommt jedoch noch sein jüngstes Werk in die Kinos: Die Verfilmung von Andreas Steinhöfels Roman “Die Mitte der Welt”, die sich derzeit in der Postproduktion befindet.

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