Ist das "Hanusch"-Spital das beste Wiens?

Der Tätigkeitsbericht der Patientenanwaltschaft weist das Hanusch-Krankenhaus als das Großspital mit den wenigsten Beschwerden aus.

In keinem anderen Wiener Spital ist die Beschwerdenfrequenz so gering wie im Hanusch-Krankenhaus. Die drei Spitäler mit der geringsten Beschwerdefrequenz sind das Hanusch-Krankenhaus, gefolgt vom Krankenhaus Hietzing (mit dem Neurologischen Zentrum Rosenhügel) und dem Kaiser-Franz-Josef-Spital. Über das Hanusch-Krankenhaus hat sich laut dem Tätigkeitsbericht der Wiener Patientenanwaltschaft jeder 706. Patient beschwert. Bei der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) zeigt man sich über dieses Ergebnis erfreut. „Obwohl die Beschwerdenanzahl -allein sicherlich zu wenig ist, um die Gesamtqualität eines Spitals zu messen, bestätigt dieser unabhängige Befund der Patientenanwaltschaft doch die kontinuierliche Qualitätsarbeit des Hanusch-Krankenhauses”, so WGKK-Direktor Franz Bittner. Der hervorragende Ruf des Hanusch-Krankenhauses basiere nicht ausschließlich auf der hohen medizinischen Kompetenz, sondern resultiere auch daraus, dass im „Hanusch” stets der Versuch unternommen wird, nicht bloß die physische Erkrankung zu sehen, sondern den ganzen Menschen in seiner psychischen und soziale Dimension, ist Bittner überzeugt.

Der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, David Lasar, sieht für die Gebietskrankenkasse aber keinen Grund zu Eigenlob. Das Hanusch-Krankenhaus sei für den größten Defizit-Brocken innerhalb der WGKK verantwortlich: „Wenn nicht bald gehandelt wird, werden weitere Belastungen auf die Bevölkerung zukommen.”

 

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