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Israel und der ESC: Alles zum Musik-Großevent in Tel Aviv

Die Aufbauarbeiten im Tel Aviv Convention Center laufen auf Hochtouren.
Die Aufbauarbeiten im Tel Aviv Convention Center laufen auf Hochtouren. ©KAN/eurovision.tv
Zum ersten Mal wird der Eurovision Song Contest in Tel Aviv ausgetragen. Unter dem Motto "Dare to Dream" rittern 41 Nationen ab 14. Mai im Convention Center um den Sieg.

Am Sonntag geht es los: Die österreichische Delegation mit der heurigen Kandidatin Paenda an der Spitze hebt ab in Richtung Tel Aviv. Schließlich findet in der israelischen Hafenstadt von 14. bis 18. Mai der 64. Eurovision Song Contest statt – das erste Mal in der Geschichte. Das hat das Land Netta zu verdanken, die im Vorjahr in Lissabon mit “Toy” den vierten Sieg nach Israel holte.

ESC in Israel bislang in Jerusalem

1979 und 1999 richtete das Land den Bewerb in Jerusalem aus. Nach dem nochmaligen Sieg als Gastgeber 1979 trat man die kostspieligen ESC-Ehren im Jahr 1980 allerdings an die Niederlande ab.

Für die Livegäste in der Halle wird das heurige ESC-Event dabei beinahe intim, wird das als Venue auserkorene Tel Aviv Convention Center doch nur rund 7.500 Zuschauer fassen. 2001 in Kopenhagen fanden etwa 38.000 Menschen Platz. Dafür sind die Tickets entsprechend teurer. Fielen im Vorjahr beim Finale 299 Euro für die teuerste Kategorie an, sind es heuer 490 Euro.

Proben im Convention Center ab 6. Mai

Die erste Probe im Convention Center steht für die 31-jährige Steirerin Paenda bereits am 6. Mai an, der sich am 10. Mai die zweite durchgetaktete Einlage samt internationaler Pressekonferenz anschließt. Am 12. Mai ist der traditionelle Bürgermeisterempfang und damit die offizielle Eröffnung des ESC 2019 angesetzt. Wirklich spannend aus österreichischer Sicht wird es dann am 16. Mai, wenn Paenda im 2. Semifinale mit Startnummer 9 und ihrer Ballade “Limits” ins Rennen um eines der zehn Finaltickets geht.

Insgesamt treten heuer 41 Länder beim Bewerb unter dem Motto “Dare to Dream” an. Aus beiden Halbfinalrunden steigen je zehn Länder auf und treffen im Finale auf die fünf Großzahler Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien sowie Gastgeber Israel. Insgesamt sind also wieder 26 Kandidaten im Finale vertreten.

Topmodel Bar Refaeli unter Moderatoren

Ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis gibt es heuer beim Moderationsquartett. Den beiden Herren Erez Tal und Assi Azar gesellen sich Lucy Ayoub und das Topmodel Bar Refaeli zur Seite. Sie werden wie die Teilnehmer eine Bühne bespielen, die abermals von Florian Wieder kreiert wurde, der schon für einige ESC-Designs den Stift führte, darunter beim Wiener Song Contest.

Die Entscheidung über die Sangeskrone beim größten TV-Unterhaltungsevent der Welt fällt dann also am 18. Mai, wobei wieder zur Hälfte die Zuschauer mit ihren Stimmen und andererseits die Fachjurys über den Sieger entscheiden. Die österreichische Jury besteht dabei im wesentlichen aus Musikern: Mathea, Julian le Play, Fräulein Mai, Gesangscoach Bettina Ruprechter und der einstige Bandleader der Falco-Band, Peter Vieweger, als Vorsitzender bilden das Gremium.

ORF-Schwerpunkt zum Song Contest

Im ORF dominiert der Song Contest die Woche zwischen dem 13. und 19. Mai. Kommentatorenveteran Andi Knoll wird auch heuer drei Ausgaben auf ORF 1 von “Mr. Song Contest proudly presents” am 14., 16. und 18. Mai jeweils vor den Finalrunden gestalten. Neben Berichten in Formaten wie “Zeit im Bild”, den “Seitenblicken” oder “Guten Morgen Österreich” hat der “Kulturmontag” am 13. Mai einen Vorbericht sowie im Anschluss die Dokumentation “Tel Aviv Live” eingeplant.

Erstmals diskutiert Infotainment-Allzweckwaffe Hanno Settele im Anschluss an die drei Finalshows mit Gästen unter dem Titel “Song Contest – Setteles Zugabe”. Und für Ö3 berichtet ESC-Insider Clemens Stadlbauer in der Finalwoche aus Tel Aviv.

ESC-Dorf am Strand von Tel Aviv

Da der ESC aber kein reines Fernsehevent ist, ist in Tel Aviv selbst indes der Bau des ESC-Dorfes in vollem Gange. Das Fanareal Charles-Clore-Park am Strand des Mittelmeeres ist von 12. bis 18. Mai für Besucher geöffnet. Es liegt auch auf dem Gebiet des früheren Nachtclubs “Delfinarium” an der Tel Aviver Strandpromenade. Das Gebäude, vor dem 2001 ein palästinensischer Selbstmordattentäter 21 junge Menschen getötet hatte, wurde in den vergangenen Monaten abgerissen. Hier sollen während der Musikspiele einstige israelische ESC-Ikonen wie Dana International und Izhar Cohen auftreten respektive die Finalshows auf der Großleinwand übertragen werden.

Wer hingegen nicht im öffentlichen Partyambiente, sondern intimer die ESC-Atmosphäre genießen möchte, für den bietet die Stadt Tel Aviv einen besonderen Service: Die Teilnahme an privaten Sabbat-Abendessen. Besucher könnten für umgerechnet rund zwölf Euro ein Essen am Freitag (17. Mai) buchen, wobei es drei Optionen zur Auswahl gibt: in einer Familie, in einem Gemeindezentrum oder in einer Familie für Mitglieder der schwuLesBischen Gemeinschaft.

CD zum 64. Song Contest bereits erhältlich

Ein wenig ist es ja aber noch hin bis zum Startschuss. Die Zeit verkürzen kann der geneigte ESC-Freund sich bis dahin nicht nur mit Myriaden an Song-Contest-Fanseiten im Netz, sondern auch mit der alljährlich bei Universal Music erscheinenden Doppel-CD der Teilnehmer. Im dunklen Design der israelischen ESC-Ausgabe gehalten, blinzelt der Stern unter dem heurigen Motto “Dare to Dream” hervor. Mehr als den Titel und ein kleines Foto des jeweiligen Kandidaten beinhaltet das Booklet dann auch im Inneren nicht. Einzig für ein paar Grußworte von Jon Ola Sand, dem ESC-Chef der European Broadcasting Union, ist Platz.

>> Mehr Fakten und Infos zum Song Contest

(APA/Red)

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