Ironman Austria bekommt Fünfjahres-Vertrag für Kärnten

Der Ironman Austria in Klagenfurt muss künftig mit weniger öffentlichen Geldern auskommen. Die Subvention werde nun 400.000 Euro betragen, sagte Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) am Dienstag vor Journalisten. Dazu kommt noch der Sachaufwand, den die Stadt Klagenfurt zu tragen hat. Ein Fünfjahresvertrag soll demnächst unterzeichnet werden. Der Ironman Austria 2016 findet am 26. Juni statt.


210.000 Euro kommen von der Stadt Klagenfurt, 140.000 Euro von der Kärnten Werbung. Der Rest, 50.000 Euro aus dem Sportbudget des Landes, muss jedes Jahr neu beschlossen werden. Kaiser argumentierte die Ausgaben mit der Umwegrentabilität, den schönen Bildern des Events, die um die Welt gehen würden, und mit den steigenden Teilnehmerzahlen. Laut Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) bringe der Langdistanz-Triathlon 80.000 Nächtigungen.

An prominenten Startern wurden zunächst Klagenfurt-Seriensieger Marino Vanhoenacker und Bart Aernouts aus Belgien, die australische Weltmeisterin Mirinda Carfrae sowie die Britin Corinne Abraham genannt. Österreichs Triathlon-Staatsmeister Paul Reitmayr werde heuer in Klagenfurt sein Debüt auf der Ironman-Distanz geben. Vorjahressiegerin Eva Wutti wird fehlen. Sie bekommt Nachwuchs.

Erwin Dokter, Ironman-Renndirektor für Europa, sagte, über 90 Prozent der Starter seien mit dem Ironman Austria sehr zufrieden. Um die Sicherheit zu verbessern, soll es heuer eine Neuerung geben: Bei Schwimmen ist ein “Rollingstart” geplant. Die Zeitnahme starte erst, wenn der Athlet die Startlinie überquert. So soll es weniger Gedränge geben.

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