Iraschko-Stolz holte in Rasnov neunten Weltcupsieg

Iraschko-Stolz nicht zu überflügeln
Iraschko-Stolz nicht zu überflügeln
13 Tage vor dem WM-Bewerb in Falun präsentiert sich Daniela Iraschko-Stolz weiterhin in großartiger Form. Die 31-jährige Steirerin, die 2011 in Oslo schon WM-Gold geholt hat, feierte am Samstag in Rasnov ihren vierten Saisonsieg. Iraschko-Stolz verwies mit 239,1 Punkten Sara Takanashi (JPN) um 4,2 Zähler auf Platz zwei, Maren Lundby (NOR) wurde weitere vier Punkte dahinter Dritte.


Eva Pinkelnig verpasste als Vierte das Podest in Rumänien nur um 1,9 Zähler. Mit Jacqueline Seifriedsberger (13.) kam noch eine dritte ÖSV-Springerin in die Punkteränge.

“Das ist ein perfekter Platz für das Skispringen und die besten Zuschauer in der bisherigen Weltcupsaison”, meinte Iraschko-Stolz bei der offiziellen Pressekonferenz. Sie sei im Training nicht so konstant gesprungen, aber nach einer Änderung in der Anlaufposition habe sie sich viel besser gefühlt. “Das hat gut funktioniert und ich bin wirklich glücklich, dass ich wieder gewinnen konnte. Das ist die beste Saison, die ich je hatte”, freute sich die Weltcup-Gesamtführende.

Iraschko-Stolz entwickelt sich damit zur Topfavoritin für den WM-Bewerb am 20. Februar in Falun. Die Silbermedaillen-Gewinnerin der Olympischen Spiele in Sotschi baute im Gesamt-Weltcup ihre Führung auf Olympiasiegerin Carina Vogt auf 122 Punkte aus, am Sonntag geht in Rasnov ein weiterer Bewerb in Szene. Vor der WM gibt es in Ljubno am kommenden Wochenende noch zwei Bewerbe, nach der WM erfolgt der Saisonabschluss in Oslo.

Der nunmehr neunfachen Weltcupsiegerin Iraschko-Stolz fehlt der Titel einer Gesamt-Weltcupsiegerin noch. Darum hat sich die Steirerin mit Wohnsitz Tirol auch entschieden, auch beim ursprünglich nicht eingeplanten Weltcup-Schauplatz Ljubno anzutreten.

“Sensationell. Es läuft einfach alles wie am Schnürchen. Es geht leicht von der Hand, ich fühle mich total fit und ich kann mich an jede Schanze anpassen, was vielleicht früher mein Problem war und mich im Wettkampf auch steigern”, freute sich Iraschko-Stolz über ihre aktuell sehr starke Form.

Die Aussicht auf den möglichen Gesamt-Weltcupsieg spornt sie zusätzlich an. “Natürlich steht für mich ganz groß die Verteidigung vom Gelben Trikot im Vordergrund. Es war für mich immer schon ein Kindheitstraum, einen Weltcupgesamtsieg zu holen. Das ist sportlich eine Riesenleistung, weil man über eine Saison sehr gut sein muss.” Allerdings müsse man eben dranbleiben, darf sich keinen Patzer leisten. “Aber es kommt schon immer mehr der Gedanke, dass ich es vielleicht heuer doch schaffen könnte.”

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