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InterSky startet Billigflüge

Die österreichische Low far-Airline InterSky der ehemaligen Rheintalflug-Besitzer Renate Moser und Rolf Seewald wird bereits ab 13. Oktober vom Bodensee nach Wien abheben und nicht wie ursprünglich angekündigt ab 2004.

Die tägliche Verbindung zwischen Friedrichshafen am Bodensee und Wien ab 29 Euro pro Strecke exkl. Taxen ist eingebettet zwischen neue Flüge nach Köln und Berlin.

„Hier geht es überhaupt nicht gegen Altenrhein oder die AUA“, so Rolf Seewald im APA-Gespräch, „sondern wir gehen in einen Markt, den es bisher nicht gegeben hat. Die Wien-Verbindung ist sicher kein Kurs für Geschäftsleute, sondern in erster Linie touristisch.“ Geflogen wird von Montag bis Freitag ab Friedrichshafen um 10.20 Uhr mit der 50-sitzigen ehemaligen Rheintalflug-Maschine Dash-8/300Quiet, (retour 12.15 Uhr), samstags 8.30 (18.00) Uhr und sonntags 13.55 (15.30) Uhr in rund eineinhalb Stunden.

Freilich wollen Intersky-Chefin Moser und Seewald, der für den technischen Bereich zuständig ist, auch aus Vorarlberg Passagiere für die drei neuen Linien akquirieren. Als so gut wie sicher bezeichnete Seewald gegenüber der APA, dass ab 13. Oktober auch eine Busverbindung ab Dornbirn über Bregenz und Lindau als Zubringer eingerichtet wird. Friedrichshafen ist mit dem Auto sonst von Bregenz aus in rund einer halben Stunde zu erreichen.

„Die Priorität liegt allerdings nicht auf der Wien-Linie, sondern auf dem innerdeutschen Markt“, erklärte Seewald: „Nach dem Rückzug der Lufthansa liegen einige Verbindungen brach, die wir ja früher als Rheintalflug geflogen sind und wir bestens kennen.“ Friedrichshafen-Köln wird als Morgen- und Abendverbindung geführt, Berlin als Nachmittagsverbindung: „Der süddeutsche Raum, die Politik und die Wirtschaft, nicht die Vorarlberger, haben darum gebeten:
Macht’s was!“

Als einzige Billigairline bietet Intersky auf ihren Strecken auch einen Business-Tarif um 229 Euro pro Strecke mit allen Vorteilen dieser Tarifgruppe an. Im Economy-Bereich geht der Ticketpreis bei 29 Euro ohne Umbuchungsmöglichkeiten los, dafür werden mindestens 10 Prozent der Kapazität reserviert. Je später man bucht, desto teurer wird es. Die Obergrenze liegt bei 170 Euro pro Strecke.

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