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Internationale Bodensee-Hochschule: mehr Projekte, mehr Praxispartner

Digitalisierung in der Industrie der Bodenseeregion schafft einen Mehrwert, den Menschen spüren und verstehen. Die IBH zeigt am Beispiel der IBH-Labs, wie mit Hilfe der Digitalisierung die Lebensqualität in der Region gefördert werden kann.
Digitalisierung in der Industrie der Bodenseeregion schafft einen Mehrwert, den Menschen spüren und verstehen. Die IBH zeigt am Beispiel der IBH-Labs, wie mit Hilfe der Digitalisierung die Lebensqualität in der Region gefördert werden kann. ©Copyright: IBH/Hannes Thalmann
Vorarlberg 2018 an acht Projekten mit einem Volumen von einer Million Euro beteiligt

Die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) wirkt mit praxisnaher Forschung immer stärker in der Region: Das macht der Jahresbericht 2018 deutlich, den der Hochschulverbund nun vorgelegt hat. Insgesamt förderte die IBH im vergangenen Jahr 24 Projekte, an denen 23 Hochschulen und 87 Praxispartner beteiligt waren – deutlich mehr als im Jahr zuvor. Drei Vorarlberger Hochschulen forschten an acht Projekten mit.

Im Jahr 2018 hat die Internationale Bodensee-Hochschule 24 grenzüberschreitende Projekte gefördert, deutlich mehr als noch im Jahr zuvor. Laut dem eben vorgelegten Jahresbericht waren 284 Forschende aus 23 Hochschulen an den Projekten beteiligt. Dazu kamen 87 Praxispartner aus Wirtschaft, Bildung, Kultur, Sozialbereich sowie Zivilgesellschaft. Mit 468 Publikationen, Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen waren die Forschungsprojekte auch stark öffentlich präsent. Der Förderbeitrag der Internationalen Bodensee-Hochschule lag 2018 bei rund 1,1 Millionen Euro.

„Wir setzen stark auf angewandte Forschungsprojekte, die unmittelbar Nutzen für die Bodenseeregion stiften“, schildert der Leiter der IBH-Geschäftsstelle, Prof. Dr. Markus Rhomberg. Deshalb steige die Zahl der Praxispartner kontinuierlich. Aus demselben Grund legt der Hochschulverbund viel Wert auf die Vermittlung der Forschungsergebnisse: Die Zahl der Publikationen, Vorträge und anderer Veranstaltungen hat sich im Vergleich zum Jahr 2017 mehr als verdoppelt.

Vorarlberg stark beteiligt
Auch Vorarlberg war bei den Projekten der Internationalen Bodensee-Hochschule stark vertreten: Fachhochschule und Pädagogische Hochschule sowie das Vorarlberger Landeskonservatorium beteiligten sich an acht Projekten. Über die Laufzeit von zwei Jahren erreichen diese ein Gesamtvolumen von 963.000 Euro. Zum Vergleich: Das Land Vorarlberg unterstützte die IBH im vergangenen Jahr mit rund 90.000 Euro.

Zu den größten Projekten mit Vorarlberger Beteiligung gehören beispielsweise die Untersuchung von „Altersmigration und Gesundheitstourismus als Treiber regionalen Strukturwandels“ oder das „Messen und Fördern der Informationskompetenz von Digital Natives“. Dazu kommen IBH-Labs wie „KMUdigital“, wo Hochschulen gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen untersuchen, wie Digitalisierung erfolgreich gestaltet werden kann.

Die Vorarlberger Landesrätin Barbara Schöbi-Fink sieht die Bilanz der IBH positiv: „Vorarlberg profitiert stark von der internationalen Zusammenarbeit der Hochschulen im Bodenseeraum.“ Besonders wichtig ist ihr die Kooperation mit den Praxispartnern: „Der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Akteuren verstärkt den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen für die Region.“

Grenzüberschreitende Forschung
Die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) ist der größte hochschulartenübergreifende Verbund Europas. Sie ermöglicht die Zusammenarbeit von 30 Hochschulen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein in den Bereichen Lehre, Forschung und Entwicklung sowie Wissens- und Technologietransfer. Finanziert wird sie im Rahmen der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) von den zehn beteiligten Ländern und Kantonen sowie mit Mitteln des EU-Regionalfonds Interreg.

Info: www.bodenseehochschule.org

Facts:
Internationale Bodensee-Hochschule 2018

– 24 Forschungsprojekte
– 284 Forschende aus 23 Hochschulen
– 87 Praxispartner aus Wirtschaft und Gesellschaft
– 254 Publikationen und Vorträge
– 214 Veranstaltungen mit 4839 Teilnehmenden
– 1,1 Millionen Euro Fördersumme

 

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