Insolvenz der Wiener Kinderstadt Monopolis offiziell bestätigt

Die Kinderstadt Monopolis ist insolvent.
Die Kinderstadt Monopolis ist insolvent. ©Minopolis
Am Handelsgericht Wien wurde am Dienstag das Konkursverfahren über das Vermögen der Reichsbrücke Event GmbH eröffnet. Damit ist die Insolvenz der bereits geschlossenen Kinderstadt Minopolis offiziell.
Kinderstadt hat Konkurs beantragt
Minopolis hat bereits geschlossen

Am Montag hatte der Minopolis-Betreiber den Konkurs beantragt, am Dienstag wurde das Verfahren eröffnet, teilten die Kreditschutzverbände KSV 1870 und AKV Europa mit.

Laut KSV 1870 hat das Gericht die Wiener Rechtsanwältin Beate Holper zur Insolvenzverwalterin bestellt. Die Berichts- und Prüfungstagsatzung ist für den 13. Februar 2014 geplant. Gläubiger können bis zum 30. Jänner 2014 ihre Forderungen anmelden. Neben den 66 Mitarbeitern seien rund 85 Gläubiger betroffen. Laut Schuldnerangaben betragen die Passiva 730.000 Euro und die Aktiva 65.000 Euro.

Wiener Kinderstadt muss geräumt werden

Der KSV zitiert die Betreiber, wonach die Schließung des Cineplexx-Kinos im gleichen Gebäude im Jahr 2011 zu erheblichen Umsatzeinbrüchen geführt habe. Wegen Mietzinsrückständen wurde der Mietvertrag nicht verlängert. Bis Mitte November musste die Kinderstadt geräumt werden. (APA)

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