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Infektionsquelle bei 39 Prozent der Covid-Fälle in Wien unklar

In Wien ist die Infektionsquelle bei 39 Prozent der Corona-Fälle nicht nachvollziehbar.
In Wien ist die Infektionsquelle bei 39 Prozent der Corona-Fälle nicht nachvollziehbar. ©APA (Sujet)
Beim Contact Tracing gibt es zwischen den einzelnen Bundesländern weiterhin große Unterschiede. Die meisten unklaren positiven SARS-CoV-2-Betroffenen gab es in der Vorwoche mit 39 Prozent in Wien.
Viertel der Corona-Positiven nicht infektiös

Die Corona-Kommission hat Freitag ihre Indikatoren zur Risikoeinstufung für die derzeit geltende Ampel-Schaltung veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass in der Kalenderwoche 40 (28. September bis 4. Oktober) österreichweit bei 35 Prozent der SARS-CoV-2-Fälle die Infektionsquelle unbekannt war - 41 Prozent waren es in der Woche davor.

Wien verzeichnete dahin gehend mit 39 Prozent zwar erneut den höchsten Wert, verbesserte sich Gegenüber der Vorwoche aber um zehn Prozent.

Ein Viertel der Corona-Fälle in Österreich asymptomatisch

Österreichweit waren in der Kalenderwoche 40 weiterhin rund ein Viertel der Fälle asymptomatisch. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Schnitt des gesamten Landes nach jüngsten Zahlen bei 71,3. Das bedeutet, dass zwischen 1. und 7. Oktober österreichweit 71,3 Personen pro 100.000 Einwohner positiv getestet wurden. Die aktuelle Risikoeinstufung umfasst unterschiedliche Zeiträume.

Bezogen auf das Contact Tracing wurde die Kalenderwoche 40 hergenommen. Hier zeigen sich große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern bei den Fällen mit geklärter Infektionsquelle. Die meisten unklaren positiven SARS-CoV-2-Betroffenen gab es demnach mit 39 Prozent in Wien. In Tirol waren nur bei 26 Prozent der Infektionen die Quelle unklar, 28 Prozent waren in Vorarlberg, womit hier die beiden besten Werte erzielt wurden - 37 waren es hingegen in der Steiermark und 36 in Salzburg, womit die beiden Bundesländer gemeinsam mit Wien unter dem Österreichschnitt von 35 Prozent liegen - das bedeutet, das landesweit 65 Prozent der Infizierten die Quelle ausfindig gemacht werden konnten.

Fünf Prozent der positiven Fälle sind reiseassoziiert

Aus der Analyse der Corona-Kommission geht auch hervor, dass nunmehr lediglich fünf Prozent der positiven Fälle reiseassoziiert sind. Drei Prozent wurden ihm Rahmen von Screening-Programmen entdeckt, Tirol verzeichnete hier mit sechs Prozent den höchsten Wert. Und österreichweit waren in Kalenderwoche 40 insgesamt 26 Prozent der Fälle asymptomatisch.

Berechnet wurde auch für alle Bundesländer die Sieben-Tage-Inzidenz, hier liegen wieder aktuellere Zahlen - für den Zeitraum 1. bis 7. Oktober - vor. Den mit Abstand höchsten Wert verzeichnete die Bundeshauptstadt. In Wien gab es 143,4 positiv getestete Menschen pro 100.000 Einwohner. An die zweite Stelle reihte sich Vorarlberg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 73,5, gefolgt von Tirol mit 71,7. Deutlich über dem kritischen Wert von 50 landeten auch Niederösterreich mit 61,9. In Oberösterreich gab es 54,5 positiv getestete Einwohner pro 100.000, im Burgenland 52,3 und in Salzburg 51,9. Die geringsten Werte verzeichnete die Steiermark mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 26,4 und Kärnten mit 25,3.

Unterschiede auch bei Krankheitsverlauf und Testungen

Deutliche Unterschiede zeigten sich auch bei den asymptomatisch verlaufenden Fällen. Rund die Hälfte der positiv getesten Personen in Oberösterreich waren in der Kalenderwoche 39 Ende September ohne Beschwerden - 49 Prozent waren asymptomatisch, in der Folgewoche waren es nur mehr 37 Prozent. Die wenigsten SARS-CoV-2-Fälle ohne Symptome gab es mit KW39 14 Prozent in Vorarlberg, wo sie in der Folgewoche dann noch mal sanken und bei zwölf lagen - die 16 Prozent in Niederösterreich erhöhten sich indes auf 24 Prozent in der Kalenderwoche 40.

Die Risikoeinschätzung durch die Corona-Kommission zeigte auch ein deutliches Bild über Testzahlen in den neun Bundesländern. Hier wurden Tests in der Woche bis Mittwoch,7. Oktober, 24.00 Uhr berücksichtigt. Gerechnet auf 100.000 Einwohner wurden in diesen sieben Tagen österreichweit 1.316 Tests durchgeführt - von denen 5,1 Prozent auch tatsächlich positiv ausfielen. Weitaus die meisten PCR-Untersuchungen wurden mit 2.037 pro 100.000 Einwohner in Vorarlberg durchgeführt.

1.987 Tests pro 100.000 Einwohner führte Wien durch (6,8 Prozent positiv), 1573 Tirol (4,5 Prozent positiv) und 1.485 das Burgenland (3,6 Prozent positiv). In Kärnten gab es in dieser Woche bis 7. Oktober 1.066 Tests pro 100.000 Einwohner, von denen vielen lediglich 1,9 positiv aus. In Niederösterreich waren es 1.067 mit 5,4 Prozent positiver PCR-Untersuchungen, in der Steiermark 1.002 Tests von denen 2,4 positive Ergebnisse brachten. In Salzburg wurden 992 Tests pro 100.000 Einwohner untersucht, 4,9 Prozent waren positiv, das Schlusslicht bildete Oberösterreich mit 934 Tests, von denen waren 5,7 Prozent positiv.

(APA/Red)

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