In U-Bahn vergessene Geige wieder aufgetaucht

Angeblich 100.000 Euro wert
Angeblich 100.000 Euro wert ©APA (Oczeret)
Jene wertvolle Geige, die von einer Japanerin am vergangenen Sonntag in einer U-Bahn vergessen wurde, ist wieder aufgetaucht.
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Dienstagabend, gegen 20.00 Uhr, gab der 65-jährige Finder das Instrument vollständig bei der Stationsaufsicht am Westbahnhof ab. Als Grund für die verspätete Rückgabe gab der Mann Zeitmangel wegen beruflicher Verpflichtungen an.

Laut Polizei hat er das Instrument, das nach Angaben der Besitzerin weit über 100.000 Euro wert ist, bei einem Klavierbauer schätzen lassen wollen. Die Polizei erinnerte daran, dass man Funde sofort abgeben muss.

Die 18-jährige Geigerin hatte keine Versicherung für die Violine der Marke Antonio Gragnani aus dem Jahre 1792. Dementsprechend glücklich war sie, als man sie über die Auffindung informierte, hieß es vonseiten der Polizei.

Die Jugendliche war mit einem zweiten japanischen Mädchen am 6. September (die Polizei hatte ursprünglich den 6. August angegeben und nun dieses Datum korrigiert, Anm.) gegen 8.00 Uhr zwischen der Station Landstraße und Westbahnhof unterwegs. Neben ihrem Reisegepäck führten die jungen Frauen den besagten Geigenkasten mit. Nachdem sie ausgestiegen waren, bemerkten sie, dass sie die Geige im Waggon vergessen hatten. Der Finder gab gegenüber der Polizei an, den Geigenkasten beim Aussteigen aus der Station Johnstraße bemerkt und nach Hause mitgenommen zu haben.

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