In Siemens-Büros in Floridsdorf sollen 600 bis 900 Asylwerber beherbergt werden

In den Siemens-Büros in Wien-Floridsdorf sollen Asylanten untergebracht werden.
In den Siemens-Büros in Wien-Floridsdorf sollen Asylanten untergebracht werden. ©WIFF/Joschi Tuczai
Wie WIFF (Wir für Floridsdorf) am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte, sollen in dem Siemens-Büros in Wien-Floridsdorf ab Februar 600 bis 900 Asylwerber beherbergt werden.

“Im Einvernehmen mit der Stadt Wien hat Siemens Österreich die nunmehr leerstehenden Hallen und Bürogebäude auf den ehemaligen Paukergründen, gegenüber der Siemens-Zentrale, an den Bund verpachtet. Dort werden in den derzeit zu kleinen Wohneinheiten umgebauten Büros etwa ab Februar zwischen 600 und 900 Flüchtlinge untergebracht”, heißt es in der Aussendung vom Mittwoch.

Die Bezirksräte Hans Jörg Schimanek, Ossi Turtenwald und Ossi Turtenwald fordern nun Aufklärung: “Unfassbar, wie man seitens der Stadtregierung mit uns Floridsdorfern umgeht. Die Aktion sollte offenbar heimlich, still und leise und ohne Information der Bevölkerung über die Bühne gehen”. Kristisiert werden auch Bezirksvorsteher Georg Papai und Stadtrat Michael Ludwig: “Entweder, man hat auch ihnen dieses Vorhaben verschwiegen, dann zeigt dies einmal mehr, welche ‘Wertschätzung’ wir Floridsdorfer seitens Häupl&Co. genießen – oder beide haben von der Sache gewusst.”

In der nächsten Sitzung des Bezirksparlaments soll die Angelegenheit geklärt werden.

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