In Extremo in Graz bestaunen

© FMS
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Wären alle Kämpfe zwischen Menschen so friedlich wie der „Sängerkrieg“ von In Extremo, die Welt wäre ein besserer Ort. Bei ihnen ist Streit willkommener Teil des kreativen Prozesses, sein Ziel ist das bestmögliche Lied. Tickets gewinnen!

Der Titelsong ihres neunten Albums steht stellvertretend für die neue Arbeitsweise des Berliner Septetts, das anno 2008 stärker auf Vernetzung und Vielschichtigkeit setzt. Der Text von „Sängerkrieg“ verknüpft Historie und Heute, den geschichtlichen Barden-Wettstreit aus der Zeit Walther von der Vogelweides mit den Unabwägbarkeiten des Musikgeschäfts der Gegenwart. Laut Dr. Pymonte, schwergewichtiger Dudelsackbläser und Texter dieses Liedes, gibt es noch eine weitere Ebene. „Man kann sogar von einem Sängerkrieg innerhalb der Band sprechen, in dem man freundschaftlich um die besten Ideen streitet.“

Auch musikalisch brechen In Extremo auf zu neuen Ufern, ohne alte Stärken zu vernachlässigen. Im Unterschied zu früheren Titeln sind die Dudelsäcke ins Arrangement eingebettet und verbinden sich problemlos mit den fetten Gitarren. Inhaltlich steht er für das neue Gruppengefühl der Mannschaft. „Bei uns schmeißt jeder sein Gewürz in den Topf.

Der zeitübergreifende Stil von In Extremo ist inzwischen zur festen Größe nationaler und internationaler Bühnen geworden. Seit Gründung 1995 haben In Extremo auf nahezu jedem namhaften Festival überzeugt, von Rock am Ring bis zum Wacken Open Air, von Roskilde bis zu Clubs wie dem verschwitzten Berliner Knaack und dem Whiskey a Go Go in Los Angeles, in dem einst Jim Morrison und die Doors ihren hypnotischen Rock-Kult zelebrierten. Wie es sich für fahrendes Volk gehört, reisten die sieben Spielleute in den letzten Jahren durch zahllose Länder wie Russland, Tschechien, Slowenien, Dänemark, Niederlande, Österreich, Luxemburg, Belgien, England, Norwegen, Finnland, USA, Mexiko, Frankreich, Schweiz, Spanien, Chile und Argentinien. Anhänger der rastlosen Rocker finden sich in allen Schichten und Szenen der Bevölkerung: Metaller, Gothics, Biker und Mittelalter-Freaks sieht man in ihrem Publikum genauso wie Väter mit ihren Kids und unternehmungslustige Fußballfans.

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In Extremo live mit “Vollmond”

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