Impfungen steigen in Österreich nur noch langsam

Die Erstimpfungen in Österreich werden immer weniger.
Die Erstimpfungen in Österreich werden immer weniger. ©APA/EXPA/JOHANN GRODER
Der Impffortschritt in Österreich geht nur noch schleppend voran. In den letzten 24 Stunden wurden nur noch 3.640 Personen erstgeimpft. Anfang Juni erhielten noch über 140.000 Menschen den ersten Stich.

Weiter schleppend gestaltet sich der Fortschritt beim Impfen - vor allem bei noch gar nicht Geimpften. Am Montag wurden laut Impf-Dashboard des Bundes zwar 25.066 Stiche gesetzt, davon aber nur 3.640 Erststiche.

Zum Vergleich: Der bisherige Spitzenwert datiert vom 2. Juni mit mehr als 143.000 verabreichten Corona-Schutzimpfungen österreichweit. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses (Stand: Montag) 5.302.441 Menschen zumindest eine Teilimpfung erhalten. Das sind 59,4 Prozent der Bevölkerung. 4.644.762 und somit 52 Prozent der Einwohner haben bereits beide Impfdosen erhalten. Zwei Impfungen sind mit Ausnahme des Wirkstoffes des Herstellers Johnson & Johnson notwendig, um den vollen Schutz zu entfalten.

Jüngere mit Aufholbedarf bei Impfungen

Aufholbedarf gibt es dabei vor allem bei den jüngeren Bevölkerungsgruppen, wo der Anteil der Geimpften teils deutlich unter dem Österreich-Schnitt liegt. Von den 25- bis 34-Jährigen sind 56 Prozent erst- und 44,9 Prozent auch zweitgeimpft. Von den Zwölf- bis 14-Jährigen in Österreich haben sich bisher 43,7 Prozent teil- und 29,2 Prozent voll impfen lassen. Für Unter-Zwölfjährige ist kein Impfstoff zugelassen.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland mit 67,2 Prozent. In Niederösterreich sind 62,3 Prozent der Bevölkerung geimpft, in der Steiermark 59,6 Prozent. Nach Tirol (58,9), Vorarlberg (57,8), Wien (57,4), Kärnten (56) und Salzburg (55,7) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 55,2 Prozent.

(APA/red)

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