Impf-Management: Wiener eher skeptisch

Wir haben uns in Wien umgehört.
Wir haben uns in Wien umgehört. ©VIENNA.at
In den letzten Wochen wurde in Österreich immer größerer Unmut über das Impf-Management in Österreich breit. VIENNA.at hat nachgefragt, wie die Wiener und Wienerinnen die Situation wahrnehmen.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ist von einer Rückkehr zur Normalität im Sommer überzeugt. "Bis Ende Juni stehen acht Millionen Impfdosen zur Verfügung", stellte Kurz letzten Samstag fest. Die Bevölkerung ist da aber nicht so sicher: In ihr herrscht Skepsis, ob die Regierung dem jetzigen Impfchaos gewachsen ist.

Zum Thema des Impfens sagte Kurz, dass es auf europäischer Ebene "leider Gottes vieles gibt, das nicht rund rennt". Er sei aber froh, dass die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) die Verwendung des AstraZeneca-Impfstoffs bekräftigt habe, "ein Verzicht wäre dramatisch gewesen". AstraZeneca liefere ein Drittel des Impfstoffs in Europa. Für "gut" hielt der Bundeskanzler das Impftempo in Österreich. Aktuell würden pro Tag 30.000 Menschen geimpft, "von Tag zu Tag werden es mehr".

Impf-Management: Österreicher snd eher skeptisch

Laut einer "Unique resarch"-Umfrage für das "profil" fällt die Zuversicht der Österreicher in Sachen Impfung allerdings recht bescheiden aus. Die Frage "Werden bis zum Sommer alle impfwilligen ÖsterreicherInnen ihre Impfung erhalten haben?" beantworteten 42 Prozent mit "eher nein", 28 Prozent mit "nein, ganz sicher nicht". Nur fünf Prozent gehen fix davon aus ("ja, ganz sicher"), weitere 21 Prozent rechnen "eher ja" mit einem Stich bis zum Sommer.

(APA/Red)

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