Immobilientrends für 2013: Makler erwarten Preisanstieg

Für 2013 erwarten Immibilienmakler einen Preisanstieg.
Für 2013 erwarten Immibilienmakler einen Preisanstieg. ©dpa
Für 2013 erwartet der Immobilienmakler-Verbund Remax bei Immobilien österreichweit einen Preisanstieg von 2,8 Prozent. Dabei seien die Unterschiede zwischen den Bundesländern recht beträchtlich, für Wien wird eine Steigerung von 3,9 Prozent prognostiziert.
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Obwohl der Gesamtmarkt in Österreich um drei bis fünf Prozent geschrumpft sein dürfte – genaue Zahlen werden erst im März vorliegen – habe man bei Remax die Provisionsumsätze um 8 Prozent gesteigert und die Transaktionsseiten bei Mietwohnungen sogar um 30 Prozent, sagte Alois Reikersdorfer, Regionalchef von Remax Austria, am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Wien.

Makler erwarten Steigerung für 2013

Für das Jahr 2013 erwarten die 450 im Franchise-System arbeitenden Remax-Makler eine generelle Steigerung der Nachfrage um 2,4 Prozent und eine Preissteigerung um 2,8 Prozent, weil das Angebot mit -0,3 Prozent beinahe unverändert bleiben dürfte. “Es sind zu wenige verkaufbare Immobilien am Markt”, sagte Reikersdorfer. “Wir könnten deutlich mehr verkaufen, wenn sie vorhanden wären.” Die Nachfrage wird den Erwartungen der Remax-Makler zufolge vor allem im unteren Preissegment mit +5,7 Prozent und im mittleren mit +2,8 Prozent steigen, im oberen Preissegment dagegen sogar mit -0,5 Prozent etwas zurückgehen.

“Die Preiskurve flacht ab”, sagte Anton Nenning, Managing Director von Remax Austria. Es gehe zwar weiter aufwärts, aber gedämpfter als 2012. “Wir haben das Jahr 2013 intern als das Zwei-Drittel-Jahr bezeichnet – die Hälfte bis zwei Drittel des Wachstums von 2012, das beschreibt das Jahr 2013 ganz gut”, sagte Nenning. Die Preisentwicklung deutet im unteren Segment auf Steigerungen von +2,6 Prozent und im mittleren Preissegment auf einen Zuwachs von +2,4 Prozent hin.

Wertsteigerung von Eigentumswohnungen

Insgesamt dürften die Immobilienpreise heuer österreichweit um 2,8 Prozent steigen, wobei die Unterschiede zwischen den Bundesländern recht beträchtlich sind. Am meisten zulegen dürfte das Burgenland (+5,4 Prozent), das sei aber “eine Nachholaktion im Vergleich zum Vorjahr”, erklärte Nenning. Stärker zulegen dürften die Preise auch in Kärnten (+4,5 Prozent), in Wien und in der Steiermark (jeweils +3,9 Prozent). Keine Änderung wird in Oberösterreich erwartet, auch in Salzburg (+0,9 Prozent), Tirol (+1,4 Prozent), Niederösterreich (+2,6 Prozent) und Vorarlberg (+3,0 Prozent) wird eine eher verhaltene Preisentwicklung erwartet.

Stärkere Wertsteigerungen werden für Eigentumswohnungen in zentraler Lage (+5,9 Prozent) erwartet, das gleiche gilt für zentral gelegene Mietwohnungen (+4,7 Prozent). Billiger wohnen kann man am Land, und die Preise für Gewerbeimmobilien werden weiter zurückgehen. So dürften Büroflächen um 3,6 Prozent billiger werden. (APA)

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