Immer weniger Corona-Infektionen nachverfolgbar

Das Contact-Tracing gestaltet sich in Österreich immer schwieriger.
Das Contact-Tracing gestaltet sich in Österreich immer schwieriger. ©APA/ERWIN SCHERIAU/Symbolbild
Seit Wochen geht die Anzahl der geklärten Corona-Infektionen kontinuierlich zurück. In Österreich, ohne Wien, wurde mit einem Anteil von 27,5 Prozent in der vergangenen Woche ein Teifstand erreicht.
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Mitte Oktober ließ sich noch bei deutlich mehr als der Hälfte der Fälle die Infektionsquelle eruieren. Für ein zielführendes Contact Tracing wäre zumindest eine Erfolgsquote zwischen 60 und 70 Prozent wünschenswert. Davon war man zuletzt in einigen Bundesländern - vor allem in Oberösterreich und in Tirol - weit entfernt.

Immer weniger Corona-Infektionen nachverfolgbar

Was die Orte der Ansteckung betrifft, dominierten - mitten im österreichweiten harten Lockdown keine Überraschung - die privaten Haushalte. Von den geklärten Fällen ließen sich 87,3 Prozent diesem Setting zuordnen, in Wien waren es sogar 90,3 Prozent. Der Bildungsbereich trug österreichweit mit 6,7 Prozent zum Infektionsgeschehen bei - ein geringer Wert als in den beiden vorangegangenen Wochen, was insofern von Interesse ist, als Schulen vom Lockdown ausgenommen sind. Weiter auffallend: der Sektor Arbeit trug lediglich mit 0,8 Prozent zum Infektionsgeschehen bei, der Bereich Freizeit dagegen - trotz Lockdown - mit 2,8 Prozent.

(APA/Red)

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