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Immer mehr Kohlenmonoxid-Unfälle: Schuld sind veraltete Gasgeräte

Immer mehr Unfälle durch Kohlenmonoxidvergiftungen in Wien
Immer mehr Unfälle durch Kohlenmonoxidvergiftungen in Wien ©Bilderbox
In Wien kam es in den letzten Tagen wieder vermehrt zu Unfällen mit Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Meist sind schlecht gewartete Gasgeräte oder die in Wien immer noch nicht verbotenen 5-Liter-Durchlauferhitzer ohne Kaminanschluss Schuld an den Tragödien.
Kohlenmonoxid-Vergiftung in Wien
Familientragödie durch Kohlenmonoxid-Vergiftung

Besonders im Sommer kommt es immer wieder zu Abgasrückstauproblemen. Durch die hohen Außentemperaturen entsteht im Rauchfang ein sogenannter “Luftstoppel” und der natürliche Zug im Fang funktioniert nicht oder ist eingeschränkt. Die Abgase können nicht abgeführt werden und strömen direkt in den Raum. Besitzer älterer Gasgeräte müssen daher besonders vorsichtig sein und ihre Geräte nur so kurz wie möglich verwenden. Während des Betriebes, zum Beispiel beim Duschen, sollte immer ein Fenster geöffnet sein, empfiehlt die Wiener Installateurinnung.

Zu Unfällen mit Kohlenmonoxid-Vergiftungen kommt es vor allem dann, wenn durch nicht gewartete Gasfeuerstätten hohe CO – Konzentrationen entstehen und Abgase dadurch in den Raum ausströmen können. Bei kleineren Räumlichkeiten reicht schon ein kurzweiliger Betrieb aus, um eine erhebliche Vergiftung zu bekommen. Gerade jetzt ist die richtige Zeit zur Wartung älterer Gasgeräte, meint Ing. Michael Mattes, Innungsmeister der Installateure.

Kohlenmonoxid Gefahr durch Uralt-Geräte

Eine besonders große Gefahr stellen die noch über 20.000 veralteten Fünf-Liter-Gasdurchlauferhitzer ohne Kaminanschluss in Wien dar, da ihre Abgase einfach in den Raum strömen. “Früher war dies bei den nicht gedämmten Häusern mit zugigen Fenstern kein Problem. Heute sind die Häuser zu dicht für diese Uralt-Technik,” kritisert Mattes. Seit Jahren fordert die Installateurinnung Wien ein Verbot dieser Geräte. Auch die Überprüfungspflicht alle 2 Jahre wird zu wenig beachtet. “Wir könnten wohl Dutzende Tote und Verletzte vermeiden, wenn es hier endlich ein Verbot gäbe,” stellt Michael Mattes fest.

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