Imam-Ausweisung: Zehn Personen erhielten bereits negativen Bescheid

Zehn ATIB-Imamen droht die Ausweisung aus Österreich.
Zehn ATIB-Imamen droht die Ausweisung aus Österreich. ©APA (Sujet)
Die Bundesregierung will 60 Imame des Landes verweisen, zehn Betroffene haben bereits einen negativen Bescheid erhalten. Alle gehören zum Moscheen-Verein ATIB, der seine Imame auslandsfinanziert.
Regierung schließt Moscheen
Sorge über Imam-Ausweisung
Moscheen weiter offen

Die von der Regierung geplante Ausweisung von Imamen geht ihren Weg. Zehn Betroffene haben bereits einen negativen Bescheid des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl erhalten, bestätigte das Innenministerium einen Bericht des “Kurier”.

Ersten zehn ATIB-Imamen droht Ausweisung

Alle gehören zum Moscheen-Verein Atib, der seine Imame auslandsfinanziert. Sprecher Ersoy Yasar erklärte auf Anfrage der APA, dass man noch nicht entschieden habe, wie man auf das Vorgehen der Behörden reagieren werde. Die werde erst bei einer Vorstandssitzung geklärt. An sich können die Betroffenen gegen den Entscheid des BFA in Berufung gehen.

Insgesamt sind von der drohenden Ausweisung 60 Imame betroffen. Es laufen allerdings nur rund 40 Verfahren, da 20 Betroffene keinen Aufenthaltsverlängerungsantrag gestellt haben und sich daher das Problem gar nicht stellt, heißt es aus dem Innenministerium.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Imam-Ausweisung: Zehn Personen erhielten bereits negativen Bescheid
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen