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Im Garten geschützt und geborgen - mit Sichtschutz

Sichtschutz für den Garten: Die besten Tipps.
Sichtschutz für den Garten: Die besten Tipps. ©NEUE
Mit den wärmeren Tagen kommt auch wieder mehr Leben in die Gärten, und die Gartenbesitzer streben wieder nach draußen.
Sichtschutz für den Garten

Hier lässt es sich ungestört werkeln, man kann frische Luft schnappen, ohne das eigene Grundstück verlassen zu müssen, oder schlicht die Sonne genießen. Da können Blicke von der Straße oder der neugierige Nachbar dann schon ganz schön störend sein.

Blickschutz aus Pflanzen

Doch dem kann Abhilfe geschaffen werden. Ein Blickschutz, am besten aus Pflanzen oder Gartenelementen, fügt sich ideal ins Gartenkonzept ein und verhindert die Beobachtung durch Personen von außen. Am einfachsten platziert man große Kübelpflanzen, um die Sichtachsen zu brechen. Bambusarten sind dazu genauso geeignet wie in warmen Tagen ausladende Oleander oder Zitronenbäume im Topf. Letztere benötigen jedoch einen entsprechenden Überwinterungsplatz.

Ist ein größerer Gartenbereich blickdicht zu machen, bietet sich ein bewachsener Zaun an. Efeutriebe lassen sich einfach in Zäune einflechten, was zu einer schlanken, aber gut deckenden Sichtbarriere führt. Durch jährlichen Schnitt lässt sich der Efeu schön in Form halten. Efeuhecken gibt es sogar als fertige Elemente zu kaufen.

Blühender Blickschutz für den Sommer

Wer den Blickschutz nur im Sommerhalbjahr benötigt, kann auch Wilden Wein, Clematis, Kletterrosen, Weintrauben und Obstgehölze als Bewuchs an Rankelementen hochleiten. Informieren Sie sich jedoch gut über die Wuchsstärken der verschiedenen Pflanzen beim Gärtner.

Verschiedene Elemente

Etwas mehr Platz, bis zu zwei Meter, benötigen geschnittene Hecken. Buchen, Hainbuchen, Feldahorn oder Kornelkirsche sind heimische Wildgehölze und sehr gut schnittverträglich. Sie lassen sich mit regelmäßiger Pflege zu sommergrünen Wänden ziehen. Braucht es den Blickschutz auch im Winter, sind Nadelgehölze zu empfehlen.

Eiben sind robust und gut schnittverträglich. Kirschlorbeer, Glanzmispel und Portugiesischer Lorbeer schwächeln ein wenig bei extremen Winterfrösten. Sie sind in Tallagen aber eine gute Wahl. Thujen und Scheinzypressen eignen sich gut auf feuchteren Böden. In kleinen Gruppen gepflanzt und regelmäßig in Form gehalten, sind sie eine durchaus wertvolle Sichtschutzpflanze. Leider übertreiben es manche Gartenbesitzer ein wenig und igeln ihre Grundstücke festungsartig ein. Oft reicht es schon, nur die wichtigsten Sichtachsen optisch zu brechen. Das benötigt weniger Pflanzen und ist in der Erhaltung wesentlich günstiger. Zudem wirkt der eigene Garten gleich größer, wenn Blicke auch zwischendurch weit in die Ferne schweifen können. Hier ist die gestalterische Erfahrung des Gärtners sehr wertvoll und kann wichtigen Input liefern.

Symbiose aus Haus und Garten

Stilvollen Sichtschutz bieten verschiedenste Bauelemente aus Holz, Stahl, Glas oder Beton. Bei fachgerechter Montage halten diese Elemente über Jahre. Bauliche Barrieren wirken schnell sehr massiv und sollten nur gut überlegt eingesetzt werden. Moderne Architektur bedingt auch moderne Gestaltungselemente im Garten. Das macht Haus und Garten zu einer Einheit. Als Gartengestalter findet man für jede Situation ansprechende und funktionale Raum- und Sichtschutzelemente, individuell für jeden Garten.

Ein wichtiges Stilelement sind bewusst platzierte Gehölze in Einzelstellung oder in kleinen Gruppen. Mitunter lassen sich durch diese Pflanzen ganz einfach lästige Blicke abwenden oder unschöne Bereiche ausblenden, ohne sich selbst in ein grünes Gefängnis zu sperren und somit Lebensqualität einbüßen.

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