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IKG-Präsident bekam überzählige Corona-Impfung

Oskar Deutsch wurde gegen das Coronavirus geimpft.
Oskar Deutsch wurde gegen das Coronavirus geimpft. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Oskar Deutsch, Präsident der Wiener IKG wurde gegen das Coronavirus geimpft. Er ließ sich mit einem übrig gebliebenen Impfstoff impfen.

Der Präsident der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), Oskar Deutsch, ist mit einem übrig gebliebenen Corona-Impfstoff, der für das Maimonides-Zentrum, das Seniorenheim der IKG, bestimmt war, geimpft worden. Wie die Tageszeitung "Kurier" (Mittwoch-Ausgabe) berichtet, entschuldigte sich Deutsch dafür. Dass er sich impfen ließ, sei ein Fehler gewesen, so der IKG-Präsident.

30 Impfdosen waren übrig geblieben

Der Corona-Impfstoff war dem Maimonides-Zentrum von der Stadt zur Verfügung gestellt worden und sei der IKG zufolge 343 Personen - allen Bewohnern sowie Mitarbeitern - injiziert worden. Als 30 Impfdosen übrig geblieben seien, habe man binnen weniger Stunden hausfremde Personen gesucht, um einen Impfverwurf zu vermeiden, erklärte der Ärztliche Leiter des Zentrums, Dan Seidler, dem "Kurier".

In der Eile seien vorrangig Personen informiert worden, die dem Zentrum bzw. dem Personal nahe stünden. Darunter sei auch IKG-Präsident Deutsch gewesen. Zudem seien zwei unter 30-Jährige geimpft worden. "Das hätte nicht passieren dürfen", so Deutsch gegenüber dem "Kurier".

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(APA/Red)

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